Musical-Projekt probt für zwei Aufführungen am 20. und 21. Januar im PZ

Nepo wird zum Horrorladen

Das Nepo wird zum Blumenladen. Oder doch eher zum Horrorladen? Im Januar präsentiert eine Schülergruppe das Musical „Der kleine Horrorladen“.

Coesfeld. Irgendwo im Downtown einer amerikanischen Großstadt.

Hier arbeiten der Waise Seymour Krelborn und die Angestellte Audrey im Blumenladen von Mr. Mushnik. Jeden Tag auf‘s Neue wartet das seltsame Trio vergeblich auf Kundschaft. Eines Tages beginnt eine exotische Pflanze, von Seymour auf den Namen“Audrey II“ getauft, nicht nur das Geschäft, sondern die ganze Stadt auf den Kopf zu stellen...

Vielen Coesfeldern wird diese Handlung bekannt vorkommen. Die Geschichte vom „kleinen Horrorladen“ war in diesem Jahr das Abendmusical auf der Freilichtbühne Coesfeld. Jetzt versucht sich auch eine Projekt-Gruppe vom Gymnasium Nepomucenum an dem spannenden Musical. Die Idee dazu stammt von Referendar Michael Gawron. Er selbst hat das Stück bereits vor Publikum präsentiert – damals noch als Schüler und in der Rolle des fiesen Zahnarztes Orin Scrivello. Zum Abschluss seines Referendariats und mit Unterstützung einiger Kollegen arbeitet er in wöchentlichen Proben daran, die rund 20 Musical-Neulinge aus den Stufen acht bis 13 fit für Bühne zu machen.

„Wir hatten vor den Sommerferien ein richtiges Casting, bei dem die Bewerber vorsingen mussten“, erklärt Philipp Mussinghoff, als Lehrer ebenfalls an der Produktion beteiligt. Auch wer gesanglich vielleicht nicht völlig überzeugen konnte, wurde in die weitere Organisation des Musicals eingeplant. Schließlich brauchen wir auch Statisten und Leute für Licht und Technik.“

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten zeigen sich inzwischen richtige Fortschritte. „Im Gesang haben sich die Darsteller unheimlich gesteigert. Zusammen mit dem Schauspiel wirkt das fast schon professionell“, lobt Mussinghoff. Auch Gawron zeigt sich sehr zufrieden. „Natürlich gibt es immer mal einen Texthänger, aber das gehört einfach dazu.“

Bei einem ersten Probenwochenende in den Herbstferien wurde das Zusammenspiel zwischen Band und Darstellern getestet, denn auch für die musikalische Begleitung sorgen die Schüler selbst. Zwei weitere Probenwochenenden sollen folgen. „Zum Glück verfügen wir selbst über sehr gutes Equipment. Bei der Finanzierung können wir uns über die großzügige Unterstützung des Fördervereins freuen“, so Gawron.

Karten für die abendlichen Aufführungen am 20. und 21. Januar im PZ des Schulzentrums gibt es ab sofort im Sekretariat des Gymnasiums (Holtwicker Straße 8) für 3 Euro (Schüler) oder 5 Euro (Erwachsene).

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