Handwerker können nun Evangelische Kirche sanieren

Montag beginnt die Dachsanierung

Rosemarie Niemeier bittet um Spenden durch den Kauf verschiedener Artikel, unter anderem auch freitags von 10 bis 12 Uhr in der Evangelischen Kirche am Markt. Foto: Kübber

Coesfeld. Der erste Bauabschnitt für die komplett sanierungsbedürftige Evangelische Kirche am Markt kann nun weiter in Angriff genommen werden: Er beinhaltet die Turm- und Portalsicherung sowie die Dachsanierung, vorgesehen im ersten Halbjahr 2014 bei 600 000 Euro Kosten.

Pfarrer Lothar Sander bekam am 17. März grünes Licht für die Grundsanierung des Daches. „Nun können die Handwerker am 31. März loslegen.“ Nachdem seit Anfang März der Kirchturm vollständig eingenetzt ist, folgt im April die Einnetzung des Portals.

„Alles, was sich jetzt löst und herunterfällt, wird von diesem Netz aufgefangen. Mit Hilfe des Kirchenkreises, der Bevölkerung des Kreises Coesfeld, der Bezirksregierung und der Deutschen Stiftung Denkmalpflege sind wir zuversichtlich, dass die notwendige Summe erbracht werden kann“, erklärt Pfarrer Sander. Baukirchmeister Edmund Schrage teilt mit, dass zunächst die Zimmermannsarbeiten, danach die Dachdeckerarbeiten erfolgen: mit neuen Dachpfannen, Dachrinnen und einem Schneefanggitter.

Im Oktober 2013 entstand das Projekt „Ruinee - Coesfeld spendet“ durch den Aufbauverein für die Evangelische Kirche Coesfeld e. V. unter Vorsitz von Rosemarie Niemeier: Insbesondere Regenschirme mit“RuiNee“-Logo, Kaffee, Schokolade, Wein und Fahrradschellen können nach den Gottesdiensten und besonderen Veranstaltungen sowie bei den beteiligten Projektpartner-Firmen (Näheres Internet: www.ruinee.de) mit einem Spendenaufschlag erworben werden.

Benefizveranstaltungen in der Kirche tragen ebenfalls zum Spendenaufkommen bei. Und: Als besondere und mutmachende Aktion bezeichnet Pfarrer Sander die Aktion „Bunte Steine“ der katholischen Lamberti-Kirchengemeinde zwischen Lamberti-Kirche und Evangelischer Kirche. „Dabei können symbolisch Steine ‚gekauft' und farblich gekennzeichnet werden. Ein wunderbares Zeichen gelebter Ökumene vor Ort.“

SL-Ausgabe vom 26.3.2014

Von Reinhold Kübber

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