Schulung für 36 Schüler des Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskollegs

Moderne Wundversorgung

Die moderne Wundversorgung war das Thema des Expertengespräches im NBBK. Unter fachlicher Leitung von Anette Skowronsky (Mitte) wurden (von links) Marina Pöpping, Natalie Solga, Mona Seggebruch, Katharina Wünnemann geschult.

Coesfeld. Moderne Wundversorgung, Verbandwechsel und Kompressionstherapie – theoretische Hintergründe und praktische Übungen waren Thema eines Expertengesprächs im Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg.

Als Referentin gastierte Apothekerin Anette Skowronsky, die den Schülern durch jahrelange Erfahrung im Umgang mit Wundauflagen und Problemwunden sowohl im Krankenhaus – als auch im ambulanten Bereich Handgriffe und Basiswissen vermittelte.

Diese Schulung beinhaltete viele nützliche Informationen für alltägliche Aufgaben in einer Arztpraxis rund um die moderne Wundversorgung. „Der Wundverband dient dem Schutz der akuten oder chronischen Wunde, verhindert Wundinfektionen und unterbindet die Weiterverbreitung von Keimen“, erklärt Dr. Robert Meyer-Wahl, Bildungsgangleiter der medizinischen Fachangestellten am NBBK. Darüber hinaus nahmen ebenfalls die Schüler der Berufsfachschule Gesundheit am Expertentag teil. Die Schüler fanden ideale Voraussetzungen vor. Sowohl stand eine Reihe von modernen Torsi mit realitätsnahen Wunden zur Verfügung als auch ein Paket mit sämtlichen Untensilien rund um die Wundversorgung, das von der Firma Dr. Ausbüttel & Co. GmbH zur Verfügung gestellt wurde. „Im Regelfall finden Verbandwechsel in der Arztpraxis oder im Krankenhaus statt. Der Arzt kann diese Tätigkeit an Pflegepersonal oder medizinische Fachangestellte delegieren“, so Skowronsky. Im zweiten Teil des Tages wurden neben den rechtlichen Grundlagen sämtliche hygienischen Aspekte eines Verbandwechsels aufgezeigt. Dabei lernten die Schüler unterschiedliche Techniken und übten praktisch das korrekte Anlegen eines Kompressionsverbandes.

Das Fazit von Schulleiterin Monika Stoll-Röhl fällt durchweg positiv aus: „Wir können unsere Schüler bedenkenlos auch auf reale Patienten loslassen.“

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