„Meine Kladde habe ich immer dabei“

Greta Arend aus Lette plant zweites Buch. „Tragödien in Dur“ in dritter Auflage zu kaufen
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„Tragödien in Dur – Mit Ironie geht vieles leichter“, so heißt das Buch von Greta Arend, das ab sofort in der dritten Auflage erhältlich ist. Anfang März soll das zweite Buch folgen.

Coesfeld. „Tragödien in Dur“ – der Titel verrät schon, was den Leser erwartet: Ernste Themen, verpackt in Ironie und Witz. Greta Arend schreibt Kurzgeschichten, die „maßlos überzogen“ sind, wie sie selbst findet. „Das macht mir einen Heidenspaß“, sagt Arend mit einem Grinsen. 16 Kurzgeschichten beinhaltet ihr erstes Buch „Tragödien in Dur – Mit Ironie geht vieles leichter“, das ab sofort in der dritten Auflage erhältlich ist. Ein zweites Buch der Autorin aus Lette ist bereits in Planung und soll Anfang März erscheinen.

Über 200 Geschichten hat Greta Arend insgesamt verfasst. Alle haben eins gemeinsam: Sie sollen dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. „Nichts von dem, was ich schreibe, hat genauso stattgefunden“, verrät die gebürtige Coesfelderin. „Ich greife Erlebtes oder Gehörtes auf, das können auch traurige Themen sein. Aber eben mit einem Kick Ironie, damit es den Leser nicht runterzieht“, sagt Greta Arend. Das ist übrigens gar nicht ihr richtiger Name. „Ich schreibe unter dem Namen meiner Großmutter, weil sie eine tolle Frau gewesen sein muss. Ich habe sie leider nicht kennengelernt.“ Trotzdem findet sie sich in einer der Kurzgeschichten wieder – als fiktiver Charakter, der an die Großmutter angelehnt ist.

Die Liebe zum Schreiben hat Greta Arend schon früh entdeckt: „Ich schreibe seit meiner Kindheit.“ Märchen, Geschichten á la Astrid Lindgren oder Edgar Allan Poe – Arend hat einiges ausprobiert. „Aber irgendwann hat sich herausgestellt, was ich am besten kann: Kurzgeschichten.“

Um ihren „Marktwert“ zu testen, hat die Autorin einige ihrer Werke bei Facebook und auf ihrer Website veröffentlicht – mit Erfolg. „Ich habe viele gute Kritiken bekommen.“ Sogar eine Lektorin hat sich gemeldet. Eine weitere Zusammenarbeit sei jedoch aufgrund von Finanzproblemen seitens des Verlags nicht zustandegekommen. Also hat Greta Arend ihr erstes Buch in Eigenregie veröffentlicht. „Tragödien in Dur“ verkaufe sich ganz gut, so Arend. „In der Woche erhalte ich im Schnitt circa 15 Bestellungen. Damit bin ich sehr zufrieden.“

Dass man als Autorin nie so richtig Feierabend machen kann, hat Greta Arend in den vergangenen Jahren erfahren. „Meine Kladde für Notizen habe ich immer dabei.“ Sobald ihr dann eine Idee kommt, schreibt sie sich Stichpunkte auf. „Dann läuft schon eine kleine Geschichte bei mir im Kopf ab“, erzählt Arend, der es an Input nicht mangelt. Im Gegenteil: „Zurzeit habe ich zwei Berufe, deshalb komme ich oft gar nicht dazu, meine ganzen Ideen auszuformulieren.“

Wer neugierig geworden ist, kann einige Kurzgeschichten auf gretaarend.jimdo.com oder bei Facebook lesen. Hier gibt es auch Infos zu zukünftigen Lesungen.

„Tragödien in Dur – Mit Ironie geht vieles leichter“ gibt es für 9 Euro zum Beispiel bei Amazon, bei der Buchhandlung Heuermann, bei Dunjas Haarmobil oder bei Surholt im Edeka-Center in Coesfeld zu kaufen.

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