Gemeinde St. Lamberti ruft Ehrenamtsprojekt ins Leben

„Mehr Wertschätzung für ehrenamtliche Arbeit“

Dechant Johannes Arntz, Margret Goß (Mitte) und Dorothee Backes wollen mit dem neuen Ehrenamtsprojekt einen besonderen Fokus auf die Arbeit von Ehrenamtlichen legen. Foto: Anna Tiffe

Coesfeld. Ehrenamtlichen Helfern mehr Wertschätzung entgegenbringen – das ist das Ziel des Ehrenamtsprojektes der Gemeinde St. Lamberti, das neu ins Leben gerufen wurde. „Wir müssen mal was tun, mit und für die Ehrenamtlichen“, erläutert Pfarrdechant Johannes Arntz den ersten Anstoß für dieses Projekt.

Ein Ehrenamtsprojekt ist es im doppelten Sinne. Für die Ehrenamtlichen soll etwas getan werden – Ziel ist es, Ehrenamtliche zu erfassen und sie zu vermitteln. Zudem ist die Schnittstelle, an der die Vermittlung stattfinden soll, von Ehrenamtlichen besetzt. Margret Goß vom Pfarreirat und Dorothee Backes vom Kirchenvorstand widmen sich dieser Aufgabe.

Interessierte können sich bei Backes, Goß oder beim Pfarrbüro der Gemeinde melden. „Wir schauen dann, wo Interessierte ehrenamtlich eingesetzt werden können und überlegen, wer der richrige Ansprechpartner ist“, erklärt Goß. „Wir vermitteln dann weiter an den jeweiligen Ansprechpartner.“ Dabei sei es besonders wichtig, auf die Kompetenzen der Ehrenamtlichen zu achten. Um für jeden Ehrenamtlichen eine passende Einsatzstelle zu finden, führen Backes und Goß anfangs Gespräche mit den Ehrenamtlichen.

„Wir wollen durch dieses Projekt die Sichtweise auf das Ehrenamt leiten und spezifizieren“, so Dechant Arntz. „Denn die Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit ist sehr wichtig“, ergänzt Goß. Im Rahmen dieses Projektes wird außerdem eine Abfrage durchgeführt, um die Zahl der Ehrenamtlichen zu ermitteln. „Zurzeit haben wir weit über tausend Ehrenamtliche gelistet“, sagt Dorothee Backes.

„Wir wollen auch die Ehrenamtlichen dazu aufrufen, sich zu melden, die ihre Arbeit nicht im Rahmen einer Organisation verrichten und somit noch nicht gelistet sind.“ Das Projekt sei ein Gemeindeprojekt, trotzdem können sich auch Interessierte aus anderen Gemeinden melden. Wer Arbeit an Ehrenamtliche zu vergeben hat, wer selbst ehrenamtlich tätig werden möchte und wer als Ehrenamtlicher noch nicht gelistet ist, kann sich bei Dorothee Backes unter Telefon (02541) 87726, bei Margret Goß unter Telefon (02541) 2184 oder beim Pfarrbüro unter Telefon (02541) 7408050 melden.

Neue Orgel erklingt erstmals

Orgelweihe am Samstag ab 11 Uhr in St.-Jakobi-Kirche

An diesem Samstag, 22. November, soll sie eingeweiht werden – die neue Orgel in der St.-Jakobi-Kirche. „Wir haben von einer Familie die Spende für eine neue Orgel erhalten“, freut sich Pfarrdechant Johannes Arntz. Die neue Orgel ist ein Werk der Firma Westfälischer Orgelbau Sauer aus Höxter. „Diese Orgel ist eine Erweiterung zur Chororgel. Sie hat drei Spieltische, das heißt es können drei Organisten gleichzeitig spielen.“

Um 11 Uhr soll das neue Instrument dann erstmals erklingen. „Wir feiern einen Wortgottesdienst mit Weihbischof Dieter Geerlings und es wird einen Segensritus geben“, verrät Dechant Arntz. Zu diesem festlichen Gottesdienst lädt die Gemeinde St. Lamberti ein – außerdem zu dem Empgang, der im Anschluss an den Gottesdienst im Paradies der St.-Jakobi-Kirche stattfinden wird.

Im Rahmen der „Orgelwoche“ wird am Sonntag, 23. November, ab 17 Uhr das Familienkonzert „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew für Groß und Klein zu hören sein. Am Dienstag, 25. November, wird die Orgel ab 19 Uhr erklingen. Es werden „Biblische Lieder“ von Antonin Dvorák gespielt – an der Orgel sitzt Ralf Blasi, der gesanglich von Maximilian Kramer begleitet wird.

Spirituelle Orgelklänge werden am Donnerstag, 27. November, ab 19 Uhr in der St.-Jakobi-Kirche zu verlauten sein – „Maranata“ bringt Hans-Martin Limberg aus Havixbeck in die Coesfelder Kirche. Ein Konzert am Samstag, 29. November, rundet die Orgelwoche ab. „Mit 6 Händen und 6 Füßen“ heißt das Konzert, das Rudolf Innig aus Bielefeld, Ansgar Wallenhorst aus Ratingen und Lukas Maschke aus Billerbeck ab 19 Uhr präsentieren werden. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei – um Spenden wird gebeten.

SL-Ausgabe vom 19.11.2014

​Von Anna Tiffe

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