Sparkassenstiftung unterstützt Bau des neuen Kleintierhauses

Mehr Platz für kleine Tiere

Begutachteten gemeinsam das neue Kleintierhaus (v.l.): Klaus-Viktor Kleerbaum, Karlheinz Lipp (beide Kuratorium Sparkassenstiftung), Jürgen Hille, Nadine Niehaves, Helge Habermehl (alle Tierschutzverein), Christoph Schrey (Filialdirektor Dülmen Sparkasse Westmünsterland), Wilma Hille und Ulrike Kotzke (beide Tierschutzverein). [aK]Foto: Haag[eK]

Lette/Coesfeld/Dülmen. Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchillas, Vögel und Mäuse bekommen im Tierheim ein neues Zuhause.

Mitfinanziert wurde das gerade fertig gestellte Kleintierhaus durch eine Förderung über 10 000 Euro durch die Sparkassenstiftung für den Kreis Coesfeld. Karlheinz Lipp und Klaus-Viktor Kleerbaum vom Stiftungskuratorium sowie Christoph Schrey (Sparkassenfilialdirektor Dülmen) wurde das Projekt gestern Nachmittag von Seiten des Tierschutzvereins Coesfeld, Dülmen und Umgebung e.V. vorgestellt. Offiziell eingeweiht wird es im Rahmen des Festtags am 29. Juni (siehe Artikel oben).

Etwa 50 bis 100 Haustiere werden im Tierheim von den haupt- und ehrenamtlichen Kräften betreut. „Im vergangenen Jahr haben wir 500 Tieren ein neues Zuhause vermittelt“, sagt Vorstandsmitglied Nadine Niehaves. 160 entlaufene Tiere konnten zudem an ihre Besitzer zurückgegeben werden, viele weitere Tiere sind in den Ferien vorübergehende Pensionsgäste. Insgesamt waren 2012 nahezu 1 000 Tiere in den angemieteten Räumen im Stripperhook untergebracht.

Und längst sind es nicht nur Hunde und Katzen, die im Tierheim angenommen werden. Gerade in der Weihnachts- und Ferienzeit steige auch die Zahl der untergebrachten kleineren Tiere, in der Regel Nager und Vögel. „Dann müssen wir manchmal bis zu 40 Kleintiere hier unterbringen“, erklärt Wilma Hille, die 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins.

„Wir sind hier an unsere Grenzen gestoßen“, bringt Nadine Niehaves die Entwicklung auf den Punkt. Das neue Kleintierhaus (mit intergriertem Quarantäneraum für kranke, verletzte oder trächtige Kleintiere) sei da natürlich eine riesige Entlastung für die Mitarbeiter – und zudem biete es vor allem den Tieren eine bessere Unterkunft.

Entsprechend groß war die Freude über die 10 000 Euro, die aus den Mitteln der Sparkassenstiftung in den Bau des Kleintierhauses flossen (das übrigens in Holständerwerkbauweise errichtet ist und als Eigentum des Vereins bei einem eventuellen künftigen Standortwechsel des Tierheims relativ einfach mit „umziehen“ könnte).

Karlheinz Lipp, Vorstandsmitglied der Sparkasse Westmünsterland: „Sie setzen sich ausgesprochen engagiert für den Tierschutz ein. Das verdient großen Respekt!“ Dieses Engagement komme den Tieren unmittelbar, letztendlich aber der gesamten Region zugute.

Streiflichter-Ausgabe vom 19.6.2013

Von Raphael Haag

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