Marc Henrichmann begrüßt Besuch aus Weißrussland

+
34 Kinder aus dem weißrussischen Svensk sind aktuell zu Gast in der Sirksfelder Schule – auch Marc Henrichmann begrüßte bereits die Gäste aus dem fernen Land.

Coesfeld. Es wird gespielt und gelacht und von allen Seiten hört man deutsche und russische Wortfetzen.

Nicht jeder versteht jedes Wort; doch es wird schnell klar, dass das auch nicht das Wichtigste ist. „Für uns ist es das Schönste die Kinder lachen und mit Freude in den Augen zu sehen“, bringt es Thomas Bücking von der Tschernobyl-Hilfe Coesfeld auf den Punkt. Er meint die 34 Kinder aus Weißrussland, die für die nächsten vier Wochen ihr Quartier in der Sirksfelder Schule bezogen haben.

Mit dem Begrüßungsabend am Freitag, bei dem sich Coesfelder Gastfamilien und die Kinder aus Tschernobyl wiedersehen oder auch ganz neu kennenlernen konnten, startet der Erholungsaufenthalt.

Seit 1992 kümmert sich die Tschernobyl-Hilfe Coesfeld darum, dass die Mädchen und Jungen aus der Region Svensk für vier Wochen in der deutschen Kreisstadt leben. Abgesehen von den vielen Kindern sind in diesem Jahr auch sieben Begleiter mitgereist. Unter ihnen Lehrer und Dolmetscher. „Es ist ein großartiges Gefühl, zu sehen, wie über all die Jahre, so tiefe Freundschaften entstehen.“ freut sich Bücking.

Einen Besuch stattete bereits Marc Henrichmann, Mitglied des Deutschen Bundestags, den Gästen aus Weißrussland ab. Vor Ort zollte der Politiker den ehrenamtlichen Helfer und den Organisatoren des Projektes Respekt. Ein wichtiges Anliegen der Erholungs- und Begegnungsfreizeit sei es laut Bücking, die Völkerfreundschaft zu fördern. Dieser Aspekt war auch Henrichmann wichtig: „Mit ihrem Engagement bauen Sie Brücken, die Begegnungen und Freundschaften ermöglichen“, sagt er.

Während ihres Aufenthaltes werden die Kinder an zwei Wochenenden bei Gastfamilien wohnen, die sie am Freitag kennenlernten. Die 9-jährige Martha Beck aus Coesfeld zeigt sich begeistert, andere Kulturen zu erleben. „Ich freue mich darauf mit unseren Gästen zu spielen und vielleicht lerne ich sogar Russisch“, hofft sie. In den nächsten Tagen stehen viele Freizeitaktivitäten, aber auch Arztbesuche für die jungen Weißrussen an. Eine besondere Aktion: Ein Besuch im Katharinen-Stift, für den die Kinder Lieder einstudieren.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare