Förderverein St. Johannes vergibt Patenschaften für Flächen der Kirche

Letteraner sollen als Paten „Farbe bekennen“

Hoffen, dass viele Leute bei der Aktion mitmachen: Heinz Wegmann (links) und Franz Perick (rechts), die das Projekt „Farbe bekennen“ vom Förderverein Lette unter anderem mit ins Leben riefen. Die Messediener von St. Johanni übernahmen bereits eine erste und gleichzeitig auch die teuerste Patenschaft für eine Fläche der St.-Johanni-Kirche. Sascha Käller, Lea Uckelmann und Lukas Seggewieß (Mitte von links) von den Messdienern zeigen auf der Stellwand „ihr“ Gebäudeteil.

Lette. Um den dringend benötigten Anstrich der St.-Johanni-Pfarrkirche in Lette zu finanzieren, hat der Förderverein St.

Johannes Lette nach vielen bereits gewesenen Aktionen nun ein ganz neues Projekt ins Leben gerufen: So können Letteraner und andere Interessierte unter dem Motto „Farbe bekennen“ Patenschaften für einzelne Gebäudeteile des Gotteshauses übernehmen.

„Jeder, der möchte, kann Pate einer Fläche unserer Kirche werden“, sagt Franz Perick, Schriftführer vom Förderverein St. Johanni Lette. Eine Patenschaft kostet zwischen 20 und 1500 Euro – je nach Gebäudeteil. Wurde eine Patenschaft übernommen, bekommt der Pate eine Urkunde.

„Jeder, der möchte, kann

Pate einer Fläche werden“

Pate werden ist ganz einfach: „Auf der Internetseite www.st.-johanni-lette.de gibt es einen Link zu der Aktion“, erzählt Heinz Wegmann, der die Homepage betreut und sich aktiv beim Projekt „Farbe bekennen“ einbringt. „Dort kann man dann mit der Maus über die verschiedenen Flächen der Kirche fahren. Klickt man auf eines der Gebäudeteile, öffnet sich ein E-Mail-Formular. Das muss ausgefüllt und abgeschickt werden und schon ist die entsprechende Fläche reserviert.“

Aber auch diejenigen, die nicht so internetaffin sind, haben die Chance, eine Patenschaft zu übernehmen: „In der Kirche haben wir zwei Stellwände aufgestellt“, berichtet Franz Perick. „Auch dort ist zu sehen, für welche Gebäudeteile noch Patenschaften übernommen werden können.“ Wurde eine Fläche mit ihrer entsprechenden Nummer ausgewählt, kann der jeweilige Spendenbetrag einer nebenstehenden Liste entnommen werden. Dann gilt es, sich im Pfarrbüro persönlich oder telefonisch unter (02546) 939413 oder bei Franz Perick, unter Telefon (02546) 98777, oder bei Heinz Wegmann, unter Telefon (02546) 7393, zu melden und die Gebäudeteilnummer durchzugeben, um die Fläche zu reservieren.

Nach der Reservierung – sowohl per Mausklick als auch persönlich oder telefonisch – muss der jeweilige Preis für die Patenschaft des gewünschten Gebäudeteils innerhalb einer Woche überwiesen werden. Erfolgt dieser Schritt nicht, wird die Fläche wieder freigeschaltet und steht anderen potenziellen Paten zur Verfügung.

Die Messdiener aus Lette sind bereits mit gutem Beispiel voran gegangen und sind Pate der teuersten Fläche, dem Gewölbe über dem Altarraum, geworden: „Wir wollen der Kirchengemeinde einmal etwas zurückgeben“, begründen Sascha Käller, Lea Uckelmann und Lukas Seggewieß von den Letteraner Messdienern ihre Entscheidung.

Messdiener übernahmen

die erste Patenschaft

Die Messdiener machten bei der Aktion direkt während der Johanni-Kirmes, auf der das Projekt „Farbe bekennen“ erstmalig vorgestellt wurde, mit. Das Geld für die Patenschaft wurde aus der Messdienerkasse genommen. „Das ist total super, dass gleich am ersten Tag für die teuerste Fläche eine Patenschaft übernommen wurde“, zeigen sich Franz Perick und Heinz Wegmann begeistert. „Wir hoffen, dass sich viele Leute angesprochen fühlen und ebenfalls Paten werden.“

Insgesamt hat der Förderverein St. Johanni Lette mit Hilfe verschiedener Aktionen schon 80 000 Euro für den neuen Kirchenanstrich, den es mit eigenen Finanzmitteln der Gemeinde zu bezahlen gilt, zusammen bekommen. Benötigt werden jedoch zwischen 140 000 und 160 000 Euro. Wenn die Aktion „Farbe bekennen“ gut läuft und für alle 235 Flächen der Letteraner Kirche Patenschaften übernommen werden, dann kommen circa 35 000 Euro dazu.

Am 23. oder 24. Juli startet das Projekt im Internet

Offiziell startet das Projekt am 23. und 24. Juli. Denn dann wird der Internetlink frei gegeben. „Die Aktion läuft anschließend so lange, bis für alle Flächen Paten gefunden wurden – oder spätestens bis 2014, denn dann soll der neue Anstrich für die Kirche gemacht werden“, so Franz Perick.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare