Lette mit Konzept für die Zukunft rüsten

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Laden gemeinsam die ganze Bevölkerung ein zur Auftaktveranstaltung des DIEK (Dorfinnenentwicklungskonzept) am 14. Februar: von links Helena Boos und Dr. Frank Bröckling (beide von planinvent – Büro für räumliche Planung, Münster), Bernhard Kestermann (Vorsitzender Bezirksausschuss), Bürgermeister Heinz Öhmann, Larissa Bomkamp (Fachbereich 60, Stadtverwaltung Coesfeld) und Paul Zumbült (Bezirksausschuss).

Lette. Wie soll sich Lette in den kommenden zehn Jahren entwickeln? Was ist zu tun angesichts des demographischen Wandels, der Entwicklungen in der Einzelhandelslandschaft und mit Blick auf das Freizeitverhalten der Menschen?

Antworten unter anderem auf diese Fragen sollen in diesem Jahr gefunden werden im Rahmen eines sogenannten Dorfinnenentwicklungskonzepts (DIEK), das zu erstellen alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen – um nicht zu sagen: aufgerufen – sind. Start ist am Mittwoch, 14. Februar, mit einer 19 Uhr beginnenden öffentlichen Auftaktveranstaltung im Bürgerhaus Böinghoff in Lette (Kirchstraße 1).

„Es geht dabei darum, gemeinsam Ziele zu formulieren, die passgenau für Lette sind. Daher ist es wichtig, dass sich die Letteraner mit einbringen“, sagte Dr. Frank Bröckling, Geschäftsführer des münsterischen Unternehmens planinvent – Büro für räumliche Planung, am Montag bei einem Pressegespräch am Heimathaus Lette. Er und sein Team werden das DIEK begleiten und moderieren – und dabei von ihren Erfahrungen in anderen Orten ähnlicher Größe profitieren. Ebenfalls wichtig: Dass sich die Letteraner hinterher bei der Umsetzung der gemeinsam geplanten Projekte ebenfalls mit einbringen, so Dr. Bröckling.

Die Erstellung des DIEK wird finanziell vom Land NRW gefördert – so auch das Mitwirken des Planungsbüros. Und auch für die Umsetzung manch eines Projekts wird es öffentliche Förderung geben. „Unser Ansatz ist aber nicht: Dies und jenes wird gefördert, also machen wir das. Unser Ansatz ist vielmehr: Was ist für Lette wichtig und gewünscht, was sind die Ziele. Wenn das klar ist, geht es daran, Projektförderungen zu beantragen“, so Bröckling.

Der gesamte DIEK-Prozess wird sich bis in den Herbst erstrecken und sieht nach der Auftaktveranstaltung Workshops und eine Projektmesse vor den Sommerferien vor. Ein letzter Workshop und das Finale ist für die Zeit nach den Sommerferien vorgesehen. In den kommenden Jahren dann werden die erarbeiteten Projekte umgesetzt und alle halbe Jahre begutachtet.

Bürgermeister Heinz Öhmann freut sich auf das DIEK: „Es gibt ja zahlreiche lebendige und erfolgreiche Initiativen in Lette. Von daher hoffe ich, dass sich auch beim DIEK viele hier aus Lette engagieren. Denn das DIEK ist eine große Chance für Lette.“ Und auch Bernhard Kestermann, Vorsitzender des Bezirksausschusses, hofft auf viel Mitwirkung: „Alle Parteien unterstützen das DIEK. Für viele Jahre wird es wohl das letzte Konzept werden, das erarbeitet wird. Und, so sagte es die Bezirksregierung: Fördermittel sind vorhanden. Von daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt für ein DIEK.“

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