Kunstausstellung der Oberstufenschüler des Nepomucenum ab Donnerstag

Landschaft als Aquarell, Popart und Rauminstallationen

Die Schüler der Oberstufe Q1 präsentieren gemeinsam mit Kunstlehrerin Bianca Grzanowski und Kunstlehrer Thomas Hornebach eine Auswahl ihrer Arbeiten.

Coesfeld. Ob Rauminstallationen, surrealistische Arbeiten, Popart oder klassische Malereithemen wie Landschaft als Aquarell, Impression oder Stillleben, sowie abstrakte oder informelle Malerei – auf der Ausstellung der Oberstufenschüler des Gymnasiums Nepomucenum ist für jeden Kunstliebhaber etwas dabei.

Auf der Vernissage am Donnerstag, 20. März, von 19 bis 21 Uhr, gibt es für die Besucher nicht nur Kunstwerke zu bestaunen. Performances wie beispielsweise eine Modenschau, ein Sektempfang und die Nepo-Rockband sorgen für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Ein besonderes Highlight wird mit der Versteigerung einiger Schülerarbeiten für den guten Zweck geboten. „Die Hälfte des Erlöses kommt der Stufenkasse zu Gute, die andere Hälfte wird der Initiative ‚Bokemi‘ gespendet“, erklärt Kunstlehrerin Bianca Grzanowski.

Die Schüler der Oberstufe durften dabei selber entscheiden, welche Arbeit sie ausstellen. „Ich habe mich für mein Bild zum Surrealismus entschieden“, erzählt der 16-jährige Mayrick Kallus. „Ich finde das ist von meinen Arbeiten das Beste.“

Rüdiger Bamberg, Schulleiter des Nepomucenum in Coesfeld wird die Besucher mit einer Eröffnungsrede auf der Vernissage begrüßen. „Die Ausstellung ist eine schöne Tradition und eine gute Plattform für unsere Schülerinnen und Schüler, um ihre Arbeiten zu präsentieren,“ so Bamberg.

Im Rahmen der Kunstausstellung haben sich die Schüler der Oberstufe Q2 mit Rauminstallationen beschäftigt, die sie den Besuchern am Donnerstag durch Fotografien, Filmen oder live präsentieren. „Wir werden ein fliegendes Klassenzimmer aus Pappmaschee im Innenhof zeigen“, sagt Christina Niehoff. Einen Ozean aus Plastiktüten zeigt die Gruppe von Elena Höink, Dennis Häckötter und Jonas Waltering. „Mit einem Beamer werden wir Wellenbewegungen erzeugen und im Hintergrund läuft typische Ozeanmusik“, erklärt Elena Höink. „Unsere Arbeit soll zum Teil auch eine Kritik an die Gesellschaft sein“, so die Schülerin.

„Nach der Vernissage werden Teile der Ausstellung bis zur Finissage am Donnerstag, 3. April, dauerhaft am Nepomucenum zu sehen sein“, erklärt der Kunstlehrer Thomas Horneber. „Wir freuen uns auf viele Besucher, die zu unserer Vernissage kommen.“

SL-Ausgabe vom 19.3.2014

Von Ramona Tendahl

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