Laienpredigten am 21. und 28. März sowie am 4. April in Jakobikirche

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Regina Lütkenhaus (von links), Pastor Franz Westerkamp, Rainer Sentis, Marianne Fleige und Elisabeth Burhoff (auf dem Bild fehlen Doris Klix und Dr. Markus Dreck) laden zu den Laienpredigten ein.

Coesfeld. Für lebendige Predigten in der Fastenzeit sorgt der Arbeitskreis „Glaube und Leben“ der Pfarrgemeinde St. Lamberti. An drei Dienstagen, 21. und 28. März sowie 4. April, reisen die Kirchenbesucher mental in die Wüste. Zum Thema „Wüste(n)-Zeit“ predigen – jeweils ab 19 Uhr – Laien über eigene Erfahrungen und persönliche Anekdoten.

„Die Aktion findet in diesem Jahr bereits zum 17. Mal statt“, so Marianne Fleige vom Arbeitskreis. In den vergangenen Jahren gab es mit insgesamt über eintausend Zuhörern ein großes Publikum. An das Rednerpult tritt am 21. März zunächst der Diplom-Psychologe und Psychologische Psychotherapeut Valentin Merschke. Am 28. März predigt Henriette Sentis, Ingenieurin und Leiterin der unteren Immissionsschutzbehörde. Margret Groß und Waltraud Böing bilden schließlich am 4. April gemeinsam den Abschluss der Laienpredigten. Begleitet werden alle Veranstaltungen von meditativer Orgelmusik.

Die Idee zum Wüstenmotto entstammt übrigens einer Exerzitienfahrt in Rheine, an der Regina Lütkenhaus und Doris Klix vom Organisationsteam der Reihe teilnahmen. „Die Fahrt fand ebenfalls zum Thema ,Wüste’ statt. Wir haben uns nun bewusst für ein etwas anderes Wortspiel entschieden“, erklärt Lütkenhaus. „Jeder von uns hat schon einmal wüste Zeiten durchlebt“, sagt sie.

Übertragen auf die Fastenzeit sei dies in der Vorbereitung auf Ostern als eines der religiösen Hochfeste der Fall. Gleichzeitig sei die Einöde ein Ort, an dem ein „Loslassen“ nötig sei. „Die Wüste bedeutet sich mit dem Minimum zufrieden zu geben“, kräftigt Pastor Franz Westerkamp vom Arbeitskreis „Glaube und Leben“.

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