Mitglieder der kfd St. Lamberti hatten zu Bunten Nachmittagen geladen

Lacher waren garantiert

Annette Hengstermann, Maria Volmer und Irmgard Ostendorf sorgten mit dem Loriot-Sketch „Eheberatung“ für zahlreiche Lacher gesorgt.

Coesfeld. Es ist Mittwoch, 14.30 Uhr. Der Vorhang lüftet sich. 15 in weiße Blusen gekleidete Frauen treten ins Rampenlicht.

Dann fangen alle an zu singen. Zur Melodie von Drafi Deutschers Hit „Marmor, Stein und Eisen bricht“, heißen die Mitglieder des kfd Pfarrbezirk St. Lamberti alle Anwesenden zum „Bunten Nachmittag“ willkommen. Kaum verklingt der Gesang, wird Kaffee und Kuchen serviert. Schon jetzt ist die Stimmung bei den 158 Besucherinnen ausgelassen.

An insgesamt drei Tagen, am Montag, 31. Januar, am Mittwoch, 2. Februar und am Sonntag, 6. Februar hatten die Mitglieder Katholischen Frauengemeinschaft St. Lamberti zu einem Bunten Nachmittag ins neu gestaltete Kolpinghaus eingeladen, bei dem verschiedene Sketche aufgeführt wurden und für zahlreiche Lacher sorgten. „Die Bunten Nachmittage haben eine sehr lange Tradition“, berichtet Erika Jeremias, Teamsprecherin der kfd. „In diesem Jahr war vor allem am Mittwoch der Saal voll. Alles ist sehr, sehr gut gelaufen und alle Beteiligten hatten sehr viel Spaß.“

Mittlerweile ist es 15.15 Uhr. Auf der Bühne sind Annette Hengstermann als Psychaterin sowie Maria Volmer und Irmgard Ostendorf als das Ehepaar Blöhmann zu sehen. Gespielt wird der Loriot-Sketch „Eheberatung“. Das Publikum ist begeistert. Ein Lacher folgt dem Nächsten. Gleichzeitig machen sich hinter der Bühne Eva Unrau, Eva-Maria Voss und Gusti Wiedau für ihren Auftritt fertig. Sie werden den Sketch „Sag mal Mutti“ aufführen.

„Wir, das sind knapp zwanzig aktive Mitglieder, haben uns vor einem viertel Jahr das erste Mal zusammen gesetzt, um uns Sketche auszusuchen“, verrät Erika Jeremias. „Unser Ziel ist es, dass alle Besucher einen schönen Nachmittag haben und viel Spaß haben.“

„Für die Veranstaltungen am Montag und Mittwoch musste Eintritt gezahlt werden, dazu gab es allerdings jeweils etwas zu essen und zu trinken. Am Sonntag war dann der Eintritt frei. Am Ende haben wir allerdings Spenden für das Hospiz gesammelt“, resümiert die Teamsprecherin weiter. „Dabei ist ein schöner Betrag zusammen gekommen. Insgesamt ist zu sagen, dass alle sehr zufrieden waren. Wir haben auf jeden Fall ein positives Echo bekommen.“ Der Höhepunkt der drei bunten Nachmittage war jeweils das „Dschungelbuch“. Dabei zeigten alle Mitglieder in Verkleidung ihr gesangliches Können beim „Elefantenmarsch“ und bei „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“. Für die Regie war in diesem Jahr Gisela Wiedau verantwortlich, die Technik wurde vom „Hahn im Korb“, Willi Brinkmann betreut.

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