Vernissage „122 Jahre Kunst“ an diesem Sonntag, 25. Mai, ab 11 Uhr in der Galerie Gartenstraße

„Künstlern eine Plattform bieten“

Monika Strauß, Rainer Gardian und Iris Schulte-Osthoff von der Ateliergemeinschaft Gartenstraße laden zur Ausstellung am 25. Mai in die „Galerie Gartenstraße“ ein.

Coesfeld.  An diesem Sonntag, 25. Mai, öffnet die „Galerie Gartenstraße“ ihre Türen.

Die Künstler Udo Tschorn und Enno Folkerts sind zu Gast in den Räumen der Ateliergemeinschaft Gartenstraße und präsentieren ihre Werke. „122 Jahre Kunst“, so heißt die Vernissage, in der unter anderem außergewöhnliche Siebdrucke, experimentelle Malerei und großformatige informelle Kunst Platz finden. „Tschorn und Folkerts decken mit ihrer Kunst ein sehr breites Spektrum ab“, so Iris Schulte Osthoff, Sprecherin der Ateliergemeinschaft Gartenstraße. „In ihren Heimatstädten Lippstadt und Hirschhorn sind die beiden Künstler Lokalgrößen und durchaus bekannt.“

Vor fast zehn Jahren wurde die Ateliergemeinschaft Gartenstraße ins Leben gerufen. Und seit jeher haben sich die Künstler – in momentaner Formation Monika Strauß, Rainer Gardian, Thomas Wüllner, Manfred Groß-Onnebrink und Iris Schulte Osthoff – auf die Fahne geschrieben, Künstler und Kultur zu vernetzen. Das ist den fünf Künstlern mit der Ausstellung am kommenden Sonntag gelungen.

Was verbirgt sich hinter dem Titel der Vernissage? „122 Jahre Kunst“ – das sind die Lebensjahre der Gastkünstler Udo Tschorn und Enno Folkerts, die beide 61 Jahre alt sind. Ausschnitte der Kunst aus dieser Lebenszeit gibt es am Sonntag zu sehen. „Das Reizvolle an den Bildern von Udo Tschorn ist, dass sie sich von klassischen Siebdrucken unterscheiden“, so Rainer Gardian. „Außerdem sind die Themen der Bilder vielfältig.“ Typisch für die Arbeit von Enno Folkerts sind kontrastreiche Fassaden und Fenster und gegenständliche, fast fotorealistische Kunstwerke. Jeder, der einen Tag im Zeichen der Kunst erleben möchte, ist zur Vernissage in Coesfeld, Sükerhook 8, willkommen.

Um 11 Uhr geht es am Sonntag mit der Begrüßung durch Bürgermeister Heinz Öhmann los. Besucher dürfen sich nicht nur auf Kunst freuen – Chansons von Anna L‘eauvier und ein kleines Theaterstück bilden ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Nach der Eröffnung am Sonntag ist die Ausstellung vier Wochen lang sonntags von 15 bis 18 Uhr und nach Absprache geöffnet. „Gleichzeitig sind auch die Ateliers der Künstler der Ateliergemeinschaft geöffnet“, verrät Monika Strauß

Mit der Ausstellung „Farbenrausch“ wurden die Räumlichkeiten im Keller der „Galerie Gartenstraße“ am Sükerhook bereits eingeweiht. Nun sollen sie auch weiter genutzt werden. „Uns ist es sehr wichtig, dass wir uns vernetzen und austauschen“, so Iris Schulte Osthoff. „Deshalb wollen wir auch anderen Künstlern hier in unseren Räumlichkeiten eine Plattform bieten.“

SL-Ausgabe vom 21.5.2014

Von Anna Tiffe

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