Samstag öffnet die Ateliergemeinschaft Gartenstraße ihre Räume

Künstler geben Einblicke

Veranstalten am Samstag einen „Tag des offenen Ateliers“: Monika Strauß (von links), Thomas Wüllner, Manfred Groß-Onnebrink und Iris Schulte Osthoff. Es fehlen: Rainer Gardian und Bernd Brüning.

Coesfeld. Mittlerweile ist es schon Tradition, dass die Ateliergemeinschaft Gartenstraße einmal im Jahr die Türen ihrer Schaffensräume der Öffentlichkeit zugänglich macht und einen „Tag des offenen Ateliers“ veranstaltet.

So auch wieder an diesem Samstag, 10. September. Von 11 bis 18 Uhr können Kunstinteressierte dann das Atelier im Sükerhook 8 in Coesfeld erkunden.

„Wir öffnen unsere Atelierpforten, um zu zeigen, was wir machen. Wir möchten unser künstlerisches Schaffen präsentieren und stehen zu unserer Kunst Rede und Antwort“, lädt Iris Schulte Osthoff im Namen der Mitglieder der Ateliergemeinschaft Gartenstraße ein. „Auch wollen wir der Öffentlichkeit in Erinnerung rufen, dass es uns gibt und dass man auch so mal vorbei kommen kann. Wir freuen uns immer über Besuch.“

Eröffnet wird der diesjährige „Tag des offenen Ateliers“ mit einer Vernissage der Ausstellung von Thomas Wüllner im oberen Stockwerk des Künstlerhauses.

Thomas Wüllner ist der Enkelsohn des bekannten Coesfelder Künstlers Heinrich Ebers. „Ich habe viele Bildzitate von den Werken meines Großvaters angefertigt. Zudem schaffe ich eigene Bilder – meist mit einem hellen, farbenfrohen Ausdruck“, erzählt Thomas Wüllner, der mit den Mitgliedern der Ateliergemeinschaft Gartenstraße seit Jahren befreundet ist. Geöffnet ist seine Ausstellung auch an den Sonntagen 18. und 25. September sowie 2. Oktober jeweils von 15 bis 18 Uhr. Am ersten und dritten Sonntag ist der Künstler anwesend und steht für Fragen bereit.

Die Ateliergemeinschaft Gartenstraße wurde vor über sechs Jahren gegründet. Ihre Mitglieder waren zunächst kurze Zeit in Lette künstlerisch aktiv, dann ein Jahr in der Gartenstraße in Coesfeld – deshalb der Name – und seit fünf Jahren im Sükerhook 8. Aktuell gehören ihr die Künstler Iris Schulte Osthoff, Manfred Groß-Onnebrink, Rainer Gardian, Bernd Brüning und Monika Strauß an. „Uns zeichnet in besonderer Weise aus, dass wir erstens ganz unterschiedlich arbeiten und zweitens einen sehr guten Zusammenhalt haben. Wir pflegen einen regen Austausch und befruchten uns dadurch bei unserer Arbeit gegenseitig“, beschreibt Iris Schulze Osthoff das Besondere des Künstlerzusammenschlusses.

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