Theatergruppe der kfd Maria Frieden zeigt an zwei Tagen viele Sketche

Kostüme aus eigenem Fundus

Laden ein zu ihren Sketchen: Ursula Bosak (von links), Bärbel Steenbreker, Maria Diecker, Gerburgis Wienker, Lisa Lensing und Agnes Mühlenkamp.

Coesfeld. Wenn am Donnerstag und Freitag nächster Woche vermehrtes Lachen im und am Kolpinghaus zu vernehmen ist, dann liegt das sicherlich am sechsköpfigen Team der Theatergruppe der kfd Maria Frieden, das eine Reihe von Sketchen aufführen wird.

Dafür standen und stehen für Ursula Bosak, Maria Diecker, Lisa Lensing, Agnes Mühlenkamp, Bärbel Steenbreker (Teamsprecherin) und Gerburgis Wienker verstärkte Proben an. Am Donnerstag, 24. März, präsentiert das Sextett ab 14.30 Uhr und am Folgetag, Freitag, 25. März, ab 19.30 Uhr ihr lustiges Programm, wobei es insbesondere um Sketche geht.

„Bei der Nachmittagsvorstellung gibt es Kaffee und Kuchen. Hier kostet der Eintritt für kfd-Mitglieder 7,50 Uhr, für Nichtmitglieder 9,50 Euro. Die Freitagsvorstellung enthält im Preis von jeweils 4,50 Euro für kfd-Mitglieder und ihre Männer – Nichtmitglieder zahlen 6,50 Euro – noch ein Freigetränk“, so Bärbel Steenbreker, die selber „einen Mann“ spielt, Näheres jedoch nicht verraten wollte, denn die Spannung soll noch weitgehend erhalten bleiben.

Die Kostüme der aktiven Damen stammen aus dem eigenen Fundus, die Perücken sind selber gekauft, wie sie weiter mitteilt. „Manche alten Kleider und Hüte sind uns auch von kfd-Frauen ‚vererbt’ worden.“ So manches alte und neuere Utensilien-Schätzchen wartet somit noch auf seinen passenden Einsatz.

Alle Stücke werden zunächst von den sechs Teilnehmerinnen gemeinsam ausgesucht, auch die Verteilung der Rollen ist dann Gemeinschaftsarbeit. „Die Rollenverteilung erfolgt Anfang Dezember“, nennt Bärbel Steenbreker weitere Einzelheiten. „Wir proben immer im Pfarrheim von Maria Königin. Wenn in einem Sketch nur zwei Frauen auftreten, dann üben diese auch schon mal privat zuhause.“ Die intensiven Proben laufen seit Mitte Januar einmal wöchentlich über zwei bis zweieinhalb Stunden.

Nun gibt es eine Uraufführung: „Für die Abendvorstellung sind zum ersten Mal auch Männer eingeladen, außerdem natürlich noch alle anderen Interessierten. Wir freuen uns über jeden Besucher“, lädt die Teamsprecherin der kfd-Theatergruppe ein.

Seitdem es die katholische Kirchengemeinde (beziehungsweise nun den Pfarrbezirk) Maria Frieden gibt, solange gibt es auch schon die Theatergruppe der kfd, wie sich Gerburgis Wienker erinnert, die selber seit 23 Jahren dabei und damit die „Dienstälteste“ ist. „Im Laufe der Jahrzehnte haben wir natürlich mit wechselnder Besetzung gespielt“, erzählt sie. Zeitweise seien es mal zehn Frauen gewesen. „Ich spiele eine ältere Dame, die sich zu einer Wallfahrt aufmacht. Wir versuchen, auch etwas kirchlichen Lokalkolorit reinzukriegen“, sagt Gerburgis Wienker.

Verstärkung ist übrigens auch gefragt: „Weitere Mitspielerinnen werden noch gesucht und sind uns sehr willkommen“, so Bärbel Steenbier, die hierzu für nähere Infos unter Telefon (02541) 6911 zur Verfügung steht.

Übrigens: Bei ihren Auftritten bitten die Akteurinnen um eine kleine Spende: „Wir machen den Leuten Freude, und deshalb möchten wir den Erlös für den Klinikclown spenden, um den kranken Kindern ebenfalls Freude zu bereiten.“

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