Projekt „Ler(n)ende Euregio“ mit Schülern des NBBK ist ein voller Erfolg

Kochen für Klassenzusammenhalt

Zum Projekt „Ler(n)ende Euregio“ richteten die Kochlehrlinge ein 3-Gänge-Menü zum Thema ‚Wild‘ an.

Coesfeld. „Unsere Geschmacksnerven wurden heute ganz schön hart auf die Probe gestellt“, stellt Nicole Müller, 18 Jahre, Hotelfachfrau im ersten Lehrjahr im Landhotel Hermanns Höhe, am Montag, dem ersten Projekttag.

Fachlehrerin Birgit Kauschitz erklärt: „Wir haben mit den Hotelfach-Lehrlingen einen Geschmacksnerven-Test gemacht. Sie sollten unter anderem fünf verschiedene Weine mit diversen Lebensmitteln zusammen probieren oder Kaffeeprodukte selber herstellen und testen. Aber die größte Herausforderung für die Schüler war es wohl, ein Mango-Extrakt zu essen, welches das Aussehen eines rohen Eies hatte.“

Rund 70 Schülerinnen und Schüler des Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskollegs (NBBK) sowie Schüler des Berufskollegs Sophie Scholl aus Duisburg und des Berufsbildungszentrums Grevenbroich aus dem Gastronomiebereich befinden sich seit Montag mitten im Projekt „die Ler(n)ende Euregio“ mit dem Thema „die Küche der Zukunft“.

„Wir hatten zwar einige Verständnisprobleme mit den Schülern der niederländischen Vakschool Wageningen, aber ein Dolmetscher und unsere Englischkenntnisse halfen uns, diese Barrieren zu überwinden“, sagt Tobias Pielk, 18 Jahre, Kochlehrling in der Domschenke Billerbeck.

An jedem Tag der Projektwoche wird der gleiche Ablauf geplant, es beschreiten nur andere Schüler das Projekt. Montag kochte die Unterstufe der Köche und Hotelfachleute, am gestrigen Dienstag die Oberstufe und am heutigen Mittwoch nun sind die Teilköche mit Hotelfachleuten an der Reihe. „Die Lehrlinge hatten die Aufgabe, ein Drei-Gänge-Menü in Gruppen herzustellen zu dem Thema ‚Wild‘. Sie durften sich dann aus einem Warenkorb Lebensmittel ihrer Wahl aussuchen“, erläutert Birgit Kauschitz.

„Es war zwar anstrengend, aber nicht so sehr, als würden wir richtig arbeiten“, sagt Lisa Gembalczyk, 24 Jahre, Kochlehrling im Hotel-Restaurant Weissenburg, erleichtert. Insgesamt waren alle sehr zufrieden mit dem Projekt und konnten sich auch nicht über Zeitprobleme beschweren. Lediglich an der Organisation würden alle etwas feilen: „Wir würden im Nachhinein betrachtet eine andere Organisation beim Essen anrichten vornehmen“, sagt Nicole Müller. Für die Schüler steht fest: „Wir würden auf jeden Fall noch einmal an dem Projekt teilnehmen. Wir haben viel gelernt“, so Marcel Boll, Kochlehrling im Landhaus Penz, Schöppingen. „Auch wir werden das Projekt auf jeden Fall wiederholen, da wir auch festgestellt haben, dass es die Klasse zusammengebracht hat.“

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