Jugendhaus Stellwerk eröffnet am 14. September neuen Außenbereich

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Patrick Januschke (von links), Sascha Dapper, Sebastian Wilde, Gabi Kaudewitz, Sabine Wessels, Barbara Jünemann, Andrea Wiesner und Michael Walter freuen sich auf die Eröffnung der Außenanlage des Jugendhaus Stellwerk.

Coesfeld. Über eine Parcours-Anlage, ein Multifunktionsfeld für Fußball, Basketball oder sonstige Ballsportarten und natürlich über den „Lokschuppen“ mit seinem Kiosk dürfen sich ab Freitag, 14. September, die Kinder und Jugendlichen in Coesfeld freuen.

Das Jugendhaus Stellwerk hat das Projekt „Lokschuppen“ erfolgreich abgeschlossen – und eröffnet nun seinen neuen Außengelände.

Bereits 2013 wurden die ersten Schritte für den Bau des Außenbereichs getätigt. „Wir haben uns in den fünf Jahren immer wieder mit Kindern und Jugendlichen zusammengesetzt und an einem umsetzbaren Entwurf gefeilt“, blickt Sabine Wessels, Teamleiterin für den Bereich Jugendförderung in Coesfeld, zurück. Zunächst ging es nur darum, einen Platz für das Jugendmobil zu schaffen. Nach und nach habe sich die anfängliche Idee dann weiterentwickelt. Nach einer Bauzeit von etwa neun Monaten kann das Außengelände mit dem „Lokschuppen“, einer Halle für das Jugendmobil, jetzt eingeweiht werden. „Das ist für die Jugendarbeit ein großer Sprung“, sagt die Pädagogin. „In 30 Jahren Jugendarbeit in Coesfeld gab es keinen Außenbereich.“

Neben der zahlreichen sportlichen Angebote soll der Kiosk im „Lokschuppen“ zusätzlich eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche bieten, die zum Austausch einlädt. „Das soll ein Ort sein, an dem man sich trifft und ins Gespräch kommt“, erklärt der Leiter des Jugendzentrums, Michael Walter. Dabei handele es sich nicht um eine klassische Verkaufstelle. „Klar werden auch Snacks und Getränke verkauft, aber es geht vor allem darum, präsent zu sein und mit den Jugendlichen in Beziehung zu treten“, so Walter. „So bauen wir Vertrauen auf und haben den größten Einfluss.“

Außerdem soll hier das Equipment für die sportlichen Aktivitäten ausgegeben werden. Zusätzlich sollen noch Tische und Stühle aufgestellt werden, damit Raum für den gemeinsamen Austausch geboten werden kann.

Möglich wurde die Finanzierung durch das Projekt „Bahn Land Lust“ der Städte Coesfeld und Dorsten sowie der Gemeinde Reken im Rahmen der „Regionale 2016“. „Dabei wurden Fördermittel gesammelt, um das Bahnhofsareal aufzuwerten“, erläutert Wessels. Und weil das Stellwerk auf altem Bahnhofsgrund steht und somit immer noch zum Bahnhof dazugehört, konnten jene Fördermittel zu Umsetzung der Außenanlage genutzt werden.

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