Horn blasen lernen: Jagdhornbläsergruppe Hubertus Coesfeld bietet Intensivkurs an

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Die Jagdhornbläsergruppe Hubertus Coesfeld – hier die Fürst-Pless-/Jagdhorn-Bläser (hinten) und die Parforcehorn-Bläser (vorne) starten im Januar mit einem neuen Ausbildungkonzept.

Billerbeck. Die Jagdhornbläsergruppe Hubertus Coesfeld startet im Januar mit einem ganz neuen Konzept in der Bläserausbildung. Ein Informations-Vortreffen dazu findet am Dienstag, 8. Januar, ab 19 Uhr in der Mensa der offenen Ganztagsschule (Johannikirchplatz 10, Eingang auf der Schulhofseite) in Billerbeck statt. Start der in Billerbeck erfolgenden Ausbildung ist am Dienstag, 15. Januar. Anmeldungen nimmt Vorsitzender Mariano von Plettenberg unter Telefon (0152) 28965850 entgegen.

Kern des neuen Ausbildungskonzepts ist intensive Instrumentalschulung in Kleinstgruppen oder auch in Einzelunterricht, jeweils 15 Minuten pro Woche. Wer in Dreier-Gruppen lernt, zahlt 25 Euro im Monat, wer in Zweier-Gruppen lernt, zahlt 35 Euro im Monat, und wer Einzelunterricht erhält, ist mit 50 Euro im Monat dabei. Leiten wird diesen Unterricht Ralf Mertens, seit rund einem Jahr musikalischer Leiter der Jagdhornbläser Hubertus Coesfeld.

„Viel von dem, was mit dem Jagdhorn geblasen wir, kann man mit Übung und nach Gehör lernen – und in der Tat haben viele sich das Blasen von Jagdsignalen auch auf diese Weise angeeignet. Mit unserer Ausbildung möchten wir nun ganz systematisch, von der Pike auf, die Anblas- und Atemtechniken fürs Hornblasen und damit auch allgemein fürs Musizieren mit Blechblasinstrumenten vermitteln. Nachdem die technischen Grundlagen des Jagdhornspielens erlernt wurden, werden die klassischen Jagsignale gelernt; Ziel ist die Erlangung des Bläserhutabzeichens. Auf diese Weise schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die Ausbildungsteilnehmer künftig auch anspruchsvollere Stücke spielen können“, erklärt Ralf Mertens. „Vor allem geht es uns aber darum, den Spaß am Instrument zu wecken.“

Es wird gelernt, Jagdhorn nach „ganz normalen“ Noten zu spielen. Da die entsprechenden Notenkenntnisse bei Bedarf im Unterricht vermittelt werden, spielt es keine Rolle, wenn jemand noch keine Notenkenntnisse hat. Ebenfalls ist „kein Beinbruch“, wenn die Unterrichtsteilnehmer noch kein eigenes Instrument haben. „Im Bestand unserer Jagdhornbläsergruppe haben wir Hörner, die wir zum Start der Ausbildung leihweise zur Verfügung stellen können“, erklärt Mariano von Plettenberg. „Und wir geben gerne Tipps, auf was man achten sollte, wenn man sich ein eigenes Instrument zulegt“, so Mariano von Plettenberg.

Voraussichtlich werden die 15-Minuten-Kurse dienstags stattfinden. Über wie viele Wochen sich die Intensivschulungen erstrecken, wird individuell besprochen.

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