Förderverein der Christophorus-Kliniken stellte sich am Dienstag vor

Ein Haus mit drei Türen

Kreis Coesfeld. Ein Krankenhaus mit drei Eingängen in Nottuln, Dülmen und Coesfeld: Dieses Bild der Christophorus-Klinik soll weiter in den Fokus gerückt und der Bevölkerung vermittelt werden.

Der Verein „Freunde und Förderer der Christophorus-Kliniken“ hat sich dies als eines der Ziele auf die Fahnen geschrieben. Am gestrigen Dienstag stellten der Vorsitzende Dr. Horst Preßler und der stellvertretende Vorsitzende Dr. Friedrich Krings den Verein, der sich im November mit 22 Förderern gegründet hat, der Öffentlichkeit vor.

„Wir wollen die Identifikation der Bevölkerung mit dem Krankenhaus mit seinen Betriebsteilen und -stätten weiter fokussieren. Ich wünsche mir, dass die Dülmener sagen, ich gehe jetzt in mein Krankenhaus in Nottuln oder Coesfeld. Bislang identifiziert sich die Bevölkerung mehr mit den einzelnen Betriebsstätten, also den vormaligen Hospitälern und nicht mit den Christophorus-Kliniken als einem Krankenhaus mit subspezialisierten Betriebsstätten“, erläuterte Dr. Friedrich Krings die Ziele des gemeinnützigen Vereins.

Doch nicht nur die Identifikation der Bevölkerung mit dem Klinikverbund an den Standorten Dülmen, Nottuln und Coesfeld liegt dem Förderverein am Herzen.

„Die zweite Säule ist eine Anwaltsfunktion für die Patienten zu sein. Hier wollen wir schauen, was der Genesung der Patienten im Krankenhaus vor Ort hilft. Durch kleine, wachsame Investitionen wollen wir unser Krankenhaus noch schöner und attraktiver machen“, so Dr. Krings, der als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Christophorus-Kliniken am Standort Coesfeld arbeitet. Dabei konnten sich Dr. Krings und Dr. Preßler bei der Gründung des Vereins auch über zahlreiche Unterstützung freuen. „Wir freuen uns sehr über den Support der Bürgermeisterin Lisa Stremlau aus Dülmen und der Bürgermeister Peter A. Schneider aus Nottuln und Heinz Öhmann aus Coesfeld. Dazu möchten wir uns auch ganz herzlich bei der Sparkasse Westmünsterland bedanken, die unsere Anfangsaktivitäten unterstützt haben“, so der Vorsitzende Dr. Horst Preßler. Die Sparkasse Westmünsterland stellte dem Förderverein für die vorbereitenden Aktivitäten 5000 Euro zur Verfügung. Neben den beiden Vorsitzenden unterstützen Norbert Winkelhues als Schatzmeister und Simone Frommhold als Schriftführerin den geschäftsführenden Vorstand des Fördervereins. Im erweiterten Vorstand sind Barbara Schmitt, Hubert Hennemann, Valentin Merschhemke, Klaus Pfitzenreuter sowie Josef te Uhle.

Konkrete Ziele hat der Förderverein noch nicht gefasst. „Wir sind erst die Keimzelle und wollen jetzt die Bürger mitnehmen. Wir suchen jetzt aber auch Projekte, die wir konkret gemeinsam angehen können“, berichtet Dr. Friedrich Krings. 

Der Förderverein in Fakten und Zahlen

Gegründet wurde der eingetragene Verein „Freunde und Förderer der Christophorus-Kliniken“ am 5. November von 22 Gründungsmitgliedern. Der Sitz des Vereins ist Nottuln. Dr. Horst Preßler hat den Vorsitz des Vereins übernommen, Dr. Friedrich Krings ist der Vertreter. Der Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die Stärkung der öffentlichen Gesundheitspflege und/oder des Gesundheitswesens durch ideelle und materielle Unterstützung der Christophorus-Kliniken sowie Stärkung der standortübergreifenden Identifikation der Bevölkerung mit ihrem Krankenhaus „Christophorus-Kliniken“. Jede interessierte natürliche oder juristische Person kann Mitglied werden. Dabei kann das Mitglied die Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrags selbst bestimmen. Weitere Informationen rund um den Förderverein gibt es auf der Homepage unter www.foerderverein-christophorus-kliniken.de. 

SL-Ausgabe vom 11.3.2015

​Von Florian Kübber

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