„Gemeinsam sind wir stark“

Großer Aktionstag für Teilhabe und Inklusion am Mobile geplant

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Verschiedene Akteure aus dem Kreis Coesfeld bereiten sich schon jetzt auf den großen Aktionstag für Teilhabe und Inklusion vor. Dieser soll im September in der Kreisstadt stattfinden. Foto: Pia Vogeshaus

Coesfeld. Die Themen Teilhabe und Inklusion bleiben oft unbeachtet. So sehen das zumindest Akteure aus dem Kreis Coesfeld, die nun gemeinsam einen Aktionstag gestalten wollen. Am 22. September findet die Veranstaltung auf dem gesamten Gelände des Mobiles in Coesfeld statt. Abwechslungsreich sollen den Besuchern die Begriffe näher gebracht werden. Die Vorbereitungen laufen schon jetzt.

Gäste können unter anderem an Workshops und Sportangeboten teilnehmen oder einen Demenzpacour absolvieren. Außerdem stellen verschiedene Einrichtungen an Informationsständen ihre Arbeit vor. „Keiner hat den Hut auf. Es ist eine Gemeinschaftsaktion“, betont Denise Rennert, Gastgeberin und Oganisatorin der DJK Eintracht Coesfeld. Stand jetzt beteiligen sich 20 Institutionen an dem Projekt – es könnten allerdings noch mehr werden.

Hintergund des Aktionstags ist die Idee, das Thema Teilhabe für Menschen mit Behinderung in den Fokus zu rücken. Betroffene und Institutionen möchten möchten gleichermaßen dazu beitragen, Barrieren abzubauen und in einen Austausch zu kommen. Ziel ist es vor allem, über Teilhabe und Inklusion zu informieren.

Eingeladen sind alle Interessierten – egal, ob jung oder alt und gerne auch Familien – sich Zeit für die Angebote zu nehmen. Das Programm startet um 13 Uhr, ein Ende ist gegen 17 Uhr angedacht. „So einen Tag gab es bisher nicht“, erklären die Organisatoren. Sie erhoffen sich, dass die Aktion großen Anklang findet und weit verbreitet wird.

Unbekanntes Terrain im „kontrastarmen Raum“

Der genaue Ablauf des Programs wurde noch nicht bekanntgegeben und folgt demnächst. Fest steht bisher, dass Klienten des Sozialwerks St. Georg „Poweryoga“ anbieten werden. Heinz Rütering, Teilhabebeauftragter der Gemeinde Nottuln möchte über seine Arbeit informieren und über Missstände im öffentlichen Nahverkehr für Menschen mit Behinderung aufklären. Hanna Heymann von der Selbsthilfe-Kontaktstelle erklärt an einem Infostand, was die Aufgaben der Kontaktstelle sind. Für unbekanntes Terrain sorgt auch der „kontrastarme Raum“. Dort soll vermittelt werden, wie es sich anfühlt eine Sehbehinderung zu haben.

Für alle Hungrigen und Durstigen ist gesorgt. Der IBP e.V. ist mit Essensständen vor Ort. Weitere an dem Aktionstag beteiligte Akteure sind unter anderem der Bunte Kreis Münsterland, die Stigtung Haus Hall, der Kreis Coesfeld und eine Projektgruppe des Caritasverbandes. Damit am „großen Tag“ alles klappt, wird noch Hilfe benötigt. Geholfen werden kann zum Beispiel beim Auf- und Abbau oder beim Verteilen von Essen und Getränken. Alle, die sich davon angesprochen fühlen, können sich bei der DJK Eintracht Coesfeld melden – und zwar bei Denise Rennert, per E-Mail an denise.rennert@djk-coesfeld.de

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