Ruth Fehlker, seit 100 Tagen Pastoralreferentin in St. Lamberti

Gottesdienst nicht nur in der Kirche

Coesfeld. Firmung, Messdiener, kfd Lamberti, Erstkommunion – das klingt nach vielen unterschiedlichen Aufgabenbereichen. Ruth Fehlker gestaltet als Pastoralreferentin all diese Bereiche der Gemeindearbeit in St. Lamberti mit. Etwas mehr als 100 Tage ist sie nun schon in der neuen Gemeinde tätig.

Bevor sie nach Coesfeld kam, war sie Pastoralassisstentin in St. Katharina von Siena in Lindern, Cloppenburg. „Vor dem Theologiestudium in Münster und der anschließenden Ausbildung in Lindern habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in England gemacht“, erzählt die 35-Jährige. Seit dem 1. August hat sie in Coesfeld schon viel erlebt. „Zweimal habe ich im Gottesdienst schon die Statio gehalten“, berichtet Fehlker, „und die Kontaktstunden in der Lamberti- und Maria-Frieden-Grundschule in der vierten Klasse übernommen.“

Dabei sollen die Schüler der Grundschulen einen Einblick in ihre Gemeinde bekommen – wie sie funktioniert, wer dahintersteht und was sie ausmacht. „Das macht die Arbeit in der Gemeinde so vielfältig. Man hat mit ganz unterschiedlichen Menschen zu tun. Egal ob alte Menschen, junge Menschen, Menschen, die Hilfe benötigen oder Menschen, die ganz aktiv mitarbeiten wollen“, berichtet Fehlker. Dieses Gefühl sei allgegenwärtig – egal ob beim Kennenlerntag oder beim Katechetentag für die Erstkommunion: „Da wirkt der Glaube sehr intensiv als Antrieb. So entdecke ich ihn immer wieder neu.“

Mit ihren Kollegen hat sie für die Zukunft schon einiges geplant: „Für das erste Adventswochenende ist zum Beispiel ein Übungsworkshop für die Messdiener in Planung“, erklärt sie.

Gemeindearbeit – das ist Vielfalt pur. Da ist Ruth Fehlker sich sicher. „Gottesdienst findet nicht nur in der Kirche statt. Das ist auch der alltägliche Dienst an den Menschen“, findet die Pastoralreferentin. Dabei ist sie sich sicher, dass sie diese Vielfalt in St. Lamberti auch weiterhin so aktiv mitgestalten kann.

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