Kolpingsfamilie traf sich im Bühnenheim der Freilichtbühne Coesfeld

Geselliger Abend am Herdfeuer

Akkordeonmusik von Bernard Vallbrügge und plattdeutsche Geschichten sorgten für ausgelassene Stimmung im voll besetzten Bühnenheim.

Coesfeld. Einen geselligen Abend machten sich knapp 100 Kolpingfreunde am vergangenem Samstag im Bühnenheim der Freilichtbühne Coesfeld.

Die Kolpingsfamilie hatte wieder zu ihrem traditionellen „plattdeutschen Abend am Herdfeuer“ eingeladen. „Das war herrlich, das war wunderbar, wie können die das alle nur so machen? Und wie die alle gut Platt sprechen können.“ Diese und noch viele andere Bewunderungen hörte Hedwig Blome, Vorsitzende der Kolpingsfamilie zu Hauff.

„Ein wahrlich gelungener Abend, der mit viel Zeit und Talent durch die Organisation der Vorsitzenden vorbereitet und geleitet wurde“, resümiert Schriftführer Dieter vor der Brüggen. Traditionell waren die plattdeutschen Vorträge die Höhepunkte des Abends. Martha Kramer, Bernhard Beerhorst, Ludger Homölle und Theo Engelmann haben Erlebnisse und Geschichten von verschiedenen Autoren vorgelesen, im Duett trugen Klara Kaup und Maria Volmer zwei wunderbare Lieder – selbst geschrieben und vertont – zweistimmig vor. Ewald Stegemann hat den Altkanzler Helmut Schmidt in Versform sprechen lassen und erzählte im zweiten Vortrag fast alle Märchen geändert in Gedichten in verschiedenen Zeiten versetzt mit Pointen. „Den Anwesenden standen vor Lachen die Tränen in den Augen und die Hände taten vom Beifall klatschen weh.“ Auch Willy Gervers hatte sich einen Tag vor seinem 80. Geburtstag noch die Zeit genommen mit herrlichen Dönekes das Stimmungsbarometer in die Höhe zu treiben.

Streiflichter-Ausgabe vom 23.1.2013

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