Mit allen Sinnen 

frei.raum.liebe am Valentinstag im Paradies der Jakobikirche

Coesfeld. Wichtiger als jedes materielle Geschenk ist, in einer Partnerschaft gemeinsam miteinander Zeit zu verbringen. Einen besonderen Rahmen dafür bietet die Veranstaltung frei.raum.liebe in Kooperation mit der Ehe-, Familie- und Lebensberatung (EFL) Paaren zwischen 25 und 35 Jahren zum vierten Mal im Paradies der Jakobikirche am Valentinstag, Freitag, 14. Februar. Ein Sinn steht dieses Mal im Vordergrund: der Geruch.

Interessierte junge Paare können am Valentinstag im Zeitraum von 17 bis 20.30 Uhr für eine Viertelstunde spontan in der Jakobikirche vorbeischauen. „Das Paradies der Kirche eignet sich gut für die Veranstaltung, da es ein zentraler Raum in der Innenstadt ist, an dem man vorbeikommt“, begründet Pastoralreferent und Projektleiter von frei.raum.coesfeld Daniel Gewand die Ortswahl. 

Verschiedene Sinne werden angesprochen. Zur Begrüßung in dem extra für den Tag hergerichteten Raum gibt es ein Glas Sekt (mit oder ohne Alkohol). Musiker spielen vor Ort Liebeslieder und sorgen so für die passende Atmosphäre. Neben der Möglichkeit, in Ruhe miteinander zu sprechen, können die anwesenden Paare von den Seelsorgern einen individuellen Segen erhalten. „Im Gespräch kann über ganz verschiedene Themen geredet werden. Manche Paare erzählen von ihrer Verlobung und Hochzeit, andere brauchen eher Kraft und Bestätigung in einer schwierigen Zeit“, so Gewand. Auch Mitarbeiter von der Ehe-, Familie- und Lebensberatung sind für Gespräche vor Ort. 

Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Geruch. „Geruch ist eine der elementarsten Sinneswahrnehmungen, deswegen wollten wir uns auch den Fragen ,Das rieche ich gerne an dir’ und ,Das stinkt mir an dir’ widmen?“, erklärt Jana Schulze Scholle von der EFL. Unterstrichen wird das Thema durch eine Duftinstallation von der Naturparfum Manufaktur OdorNaturalis, die für einen angenehmen Rosenduft im Paradies der Jakobikirche sorgt. „Der Geruch soll nicht zu aufdringlich sein. Rosenduft wirkt entspannend“, betont Parfumeur Dr. Franz Killmann, der den Duft für den Anlass kreierte. 

„Passend zur Kirche habe ich auch geringe Mengen an Weihrauch und Myrrhe verwendet, die einen kräftigen stimulierenden Geruch besitzen.“ Verbreitet wird der Duft durch mehrere Ultraschall-Vernebler. Zusätzlich bekommen die Besucher als Give-Away den Duft als Balsam in einer kleinen Dose geschenkt. „Damit sich die Paare auch in der Zukunft etwas Gutes tun“, hofft Schulze Scholle.

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