AFM organisierte das launige Behindertenhilfe-Projekt

Ein Flashmob mit Trommeln, Rasseln und Kochtöpfen

Auch Bewohner aus dem Benediktushof (Maria Veen) waren bei dem Flashmob in Coesfeld dabei.

Coesfeld. Für genau vier Minuten erklangen am vergangenen Samstagvormittag etwa 80 lautstarke Rhythmusinstrumente in der Coesfelder Innenstadt.

Völlig überraschend für alle Anwohner und Passanten schallte es punkt 11 Uhr über den Marktplatz, so dass sich alle Köpfe neugierig in Richtung Brunnen drehten. Dort hatten sich zuvor leise und fast unbemerkt zahlreiche Hobbymusiker mit zum Teil selbstgebastelten Trommeln, Rasseln und auch Kochtöpfen eingefunden.

Ein schriller Pfiff war das Startzeichen, da trommelten alle gleichzeitig los. Offensichtlich hatten bei der sonnigen Witterung nicht nur die rhythmischen Verursacher ihren Spaß, sondern ebenso die zufälligen Zuhörer – man sah den ein oder anderen Fuß eines Café-Gastes mitwippen und vom Balkon einer Anliegerwohnung gab es gut gelaunten Applaus. Eine Passantin kommentierte das schnelle Ende der Aktion: „Was, war das schon alles?“

Organisiert hatte diesen Flashmob der Arbeitskreis der Freizeitpädagogen im Münsterland (AFM). Dieser Zusammenschluss von Mitarbeitern der regionalen Einrichtungen und Verbände der Behindertenhilfe organisiert seit Jahrzehnten Freizeit- und Begegnungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. In diesem Jahr sollte es ein Flashmob-Projekt sein, einfach zum Spaß. Und der war den Teilnehmern deutlich anzusehen.

Nach dem kurzen Event begaben sich die Akteure zufrieden wieder auf den Heimweg, einige zum Stift Tilbeck, andere in das Jacob-Meyerson-Haus nach Rheine, weitere in das Anna-Katharinen-Stift nach Dülmen und die Coesfelder zurück zur Marienburg.

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