Ferienprojekt „Klein-Kuhfeld“ in der Pestalozzi-Schule

Coesfeld. Die Kinderstadt „Klein-Kuhfeld“ steht in diesem Jahr bereits zum vierten Mal auf dem Programm der Ferienaktionen der Stadt. 130 Kinder nahmen in der vergangenen Woche daran teil und 110 Kinder backen, bauen und spielen aktuell in der zweiten Woche auf dem Gelände der Pestalozzi-Schule.

„Jeden Tag können sich die Kinder entscheiden, welchen Beruf sie heute ausüben möchten. Sie können zum Beispiel in unserer Bäckerei, in der Werkstatt oder auch im Sportverein oder im Zirkus arbeiten“, so Gabi Kaudewitz vom Jugendamt, die das Projekt zusammen mit Sebastian Wilde leitet. „90 Minuten verbringen die Kinder dann in diesen Gruppen und bekommen zum Schluss 10 ,Kusis‘. Mit diesem Lohn können sie sich in der anschließenden Marktzeit etwas kaufen oder an Spielen teilnehmen.“ Neben den Angeboten von den Betreuern gibt es während der Marktzeit auch Aktionen, die sich Kinder überlegt haben. „Gestern hat sich zum Beispiel unser Bürgermeister von Klein-Kuhfeld für zwei ,Kusis‘ mit einer Wasserpistole nass spritzen lassen“, lacht Kaudewitz.

An jedem Tag bieten die Berufssparten unterschiedliche Aktionen an. „Heute machen wir in der ,Futterstube‘ Nachtisch“, erklärt Carla, die am gestrigen Dienstag als Köchin arbeitete. „Wir machen Vanillepudding und Obst mit Schokolade!“ Auch in der Werkstatt wird fleißig gearbeitet: Unter Anleitung von Betreuern bauen die Kinder Vogelhäuschen und Insektenhotels. Aufgrund des vielseitigen Angebots könne jedes Kind während seiner Zeit in „Klein-Kuhfeld“ verschiedene Dinge ausprobieren. „Über die Hälfte unserer Kinder nehmen an beiden Wochen teil“, weiß Gabi Kaudewitz. „Und im Folgejahr kommen viele wieder“, freut sich die Organisatorin.

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