Tempton Personaldienstleistungen GmbH

Fakten statt Mythen: Tempton Coesfeld räumt mit diesen Vorurteilen über Zeitarbeit auf

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Sie haben Fragen zum Thema Zeitarbeit? Dann melden Sie sich gerne beim Team der TEMPTON Personaldienstleistungen GmbH in Coesfeld.

Coesfeld. Vorurteile und Halbwahrheiten beim Thema Zeitarbeit gibt es haufenweise. Viele davon basieren auf Unwissenheit – andere sind längst überholt. In Zusammenarbeit mit Dirk Scherer, Niederlassungsleiter der TEMPTON Personaldienstleistungen in Coesfeld, haben wir uns 10 Vorurteile gegenüber der Zeitarbeit näher angeschaut:

Vorurteil 1: Immer mehr Zeitarbeiter ersetzen Stammbelegschaft in Unternehmen

Mitnichten! Die Zahl derjenigen, die in der Arbeitnehmerüberlassung beschäftigt sind, hält sich seit 2011 auf einem konstanten Niveau. So arbeiteten 2018 rund 930.000 Menschen in Deutschland sozialversicherungspflichtig in der Zeitarbeit. Das entspricht lediglich 2,8 Prozent der sozialpflichtig Erwerbstätigen. Zeitarbeiter werden fast ausschließlich dazu eingesetzt, Auftragsspitzen abzufangen oder Personalausfälle zu kompensieren.

Vorurteil 2: Zeitarbeitnehmer sind nicht fest angestellt

Bei Personaldienstleistern wie der TEMPTON Personaldienstleistungen GmbH unterschreiben Arbeitnehmer einen unbefristeten Arbeitsvertrag und haben die gleichen Rechte wie jeder andere Arbeitnehmer auch. Dazu zählen unter anderem Urlaubsanspruch, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kündigungsschutz und Sozialleistungen.

Vorurteil 3: In der Zeitarbeit verdient man nur einen Bruchteil des Geldes für die gleiche Arbeit

Wer bei einem Personaldienstleister angestellt ist, der einen Tarifvertrag anwendet, muss sich darüber keine Sorgen machen. Abhängig von Qualifikation und Berufserfahrung können Zeitarbeiter eine Bezahlung erhalten, die deutlich über dem jeweiligen Branchendurchschnitt liegt – zum Beispiel in Mangelberufen. Da die Zeitarbeitnehmer zu den Bedingungen des Tarifvertrags angestellt sind, erhalten sie zum Beispiel auch dann Urlaubs- und Weihnachtsgeld, wenn die Stammbelegschaft im Einsatzbetrieb diese Zusatzleistungen nicht bekommen. Je nach Einsatz kommen noch Schichtzulagen und Fahrtkostenzuschüsse obendrauf.

Vorurteil 4: Eine Tätigkeit in der Zeitarbeit macht sich schlecht im Lebenslauf

Auch dieses Vorurteil sollte man differenziert betrachten. Zeitarbeit ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt etabliert und anerkannt, daher besteht überhaupt kein Grund, eine Beschäftigung bei einem Zeitarbeitsunternehmen im Lebenslauf zu verschweigen. Grundsätzlich schätzen Personalverantwortliche in Deutschland Kandidaten aus der Zeitarbeit, da diese vielfältige Erfahrungen gesammelt und unterschiedliche Abläufe in verschiedenen Betrieben kennengelernt haben.

Vorurteil 5: Zeitarbeit ist nur etwas für geringqualifizierte Kräfte

Fakt ist: Viele Zeitarbeitskräfte sind gering qualifiziert. Der Anteil der Hilfsarbeiterinnen und Hilfsarbeiter in der Zeitarbeit liegt mit 30 Prozent im Vergleich zur Gesamtwirtschaft deutlich höher. Aber die Zeitarbeit eignet sich ebenso für hochqualifizierte Fachkräfte. Im IT- oder Ingenieurbereich ist die Arbeitnehmerüberlassung ein wichtiges und etabliertes Instrument, da hochqualifizierte Experten nur für zeitlich befristete Projekte benötigt werden. Jungen Hochschulabsolventen haben durch Zeitarbeit die Möglichkeit, verschiedene Branchen und unterschiedliche Einsatzgebiete in kurzer Zeit kennenzulernen. Das gilt gleichermaßen für Fachkräfte wie auch für Berufsanfänger oder Quereinsteiger. Personaldienstleister wie die TEMPTON Personaldienstleistungen GmbH setzen sich täglich dafür ein, Unternehmen und Bewerber zusammenzubringen – egal, welche Qualifikationen sie mitbringen und in welchem Bereich einer Branche sie Fuß fassen möchten.

Vorurteil 6: Arbeitgeber nutzen Zeitarbeit in erster Linie, um Personalkosten zu sparen

Auch dieses Vorurteil kann wiederlegt werden. Zwar konnten Unternehmen im Einzelfall Lohnkosten einsparen, wenn Sie auf Zeitarbeitnehmer statt Festangestellte setzten – durch steigende Tariflöhne, Branchenzuschläge und Gesetzesänderungen ist dies nur noch schwer möglich. Das sogenannte Equal Pay verpflichtet Personaldienstleister, ihren Leiharbeitnehmern die gleiche Bezahlung zukommen zu lassen, die ein vergleichbarer Stammmitarbeiter im Ausleihbetrieb erhält. Das führt oftmals dazu, dass der Entleihbetrieb durch einen Zeitarbeiter höhere Kosten hat als durch einen festangestellten Mitarbeiter. Trotzdem setzen viele Betriebe und Unternehmen bei Bedarf auf Zeitarbeit, da sie durch die enorme Flexibilität Auftragsspitzen leichter abfangen lassen. Gleichzeitig spart sich der entleihende Betrieb Verwaltungsarbeit sowie Kosten für die Personalsuche und administrative Abläufe.

Vorurteil 7: Einmal Zeitarbeit – immer Zeitarbeit

Auch das stimmt so nicht: Viele Einsätze in der Zeitarbeit dauern nur zwei oder drei Monate. Einige Arbeitnehmer nutzen Zeitarbeit zur Überbrückung zwischen zwei Jobs, Berufseinsteiger sammeln hier erste Berufserfahrung und Fachwissen um anschließend bessere Chancen auf den angepeilten Job im favorisierten Unternehmen zu haben. Viele Zeitarbeiter qualifizieren sich zudem durch gute Leistungen im Einsatzbetrieb für eine Festanstellung dort. Unternehmen schätzen diese Phase des gegenseitigen Kennenlernens ebenfalls, um Fehlbesetzungen zu vermeiden. Zu guter Letzt gibt es noch die Zeitarbeiter, die die Flexibilität der Zeitarbeit besonders schätzen und deshalb diese Beschäftigungsform vorziehen.

Vorurteil 8: Wer aktuell keinen Einsatz hat, wird auch nicht bezahlt

Auch dieses Vorurteil hält sich hartnäckig – ist aber völlig aus der Luft gegriffen. Selbstverständlich erhalten Zeitarbeitnehmer auch dann ihren Lohn, wenn sie aktuell keinen Einsatz haben. Das Risiko trägt das Zeitarbeitsunternehmen und ist deshalb natürlich daran interessiert, ihre Mitarbeiter möglichst nahtlos in den nächsten Einsatz zu vermitteln. Zeitarbeiternehmer, deren Einsatz in einem Betrieb endet, müssen sich also nicht aktiv um einen neuen Einsatz kümmern – das übernimmt der Personaldienstleister. Sollte ein Mitarbeiter nicht mit einem Einsatz zufrieden sein, kann er zudem den Einsatzbetrieb problemlos wechseln.

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Vorurteil 9: Zeitarbeiter ist nur etwas für Männer

Der Frauenanteil in der Zeitarbeit ist verglichen mit anderen Branchen tatsächlich geringer. Das liegt hauptsächlich an dem hohen Anteil an Produktionstätigkeiten, für die die Unternehmen gerne auf Zeitarbeiter zurückgreifen. Bei der Arbeitnehmerüberlassung in der Dienstleistungsbranche, im kaufmännischen Sektor oder in Pflegeberufen ist das Bild aber ein anderes: hier ist das Verhältnis ausgeglichen bzw. der Frauenanteil höher. Zeitarbeit kann beispielsweise eine gute Option für junge Mütter sein, die ins Berufsleben zurückkehren und dabei möglichst flexibel bleiben möchten. So ist der Wechsel zwischen Voll- und Teilzeitbeschäftigung bei einem Personaldienstleister leichter möglich als in den meisten Unternehmen.

Vorurteil 10: Zeitarbeiter haben weniger Rechte als Stammmitarbeiter

Während ein Zeitarbeiter bei dem entleihenden Betrieb im Einsatz ist, genießt er dort die gleichen Rechte wie seine Kollegen aus der Stammbelegschaft. Egal ob Kinderbetreuung, Verpflegung oder beispielsweise Pausenräume: Zeitarbeitnehmer haben Anspruch darauf, diese vom Entleihbetrieb angebotenen Leistungen zu nutzen. Existiert im Einsatzbetrieb ein Betriebsrat, dürfen Zeitarbeiter diesen mitwählen, sofern sie länger als drei Monate in diesem Betrieb im Einsatz sind. Bei allen Angelegenheiten, die den konkreten Arbeitsplatz betreffen, ist der Betriebsrat des Einsatzbetriebs für den Zeitarbeitnehmer zuständig. Geldleistungen wie die betriebliche Altersvorsorge, Fahrkostenzuschüsse oder vertragsrelevante Anliegen sind Aufgabe des Personaldienstleisters.

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