Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (EFG) baute frühere Martinschule um

Erster Gottesdienst im März

Die ehemalige Martinschule Brink mit der aufgesetzten Hausmeisterwohnung, deren Rohbau vor Weihnachten beendet wurde.

Coesfeld. Die ehemalige Martinschule Brink entwickelt sich zum Gemeindehaus.

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (EFG) Coesfeld hatte das Gebäude mit der Stadt im März 2012 gegen die Synagoge getauscht (SL berichteten). „Die Synagoge steht unter Denkmalschutz, deshalb hatten wir keine Möglichkeit für die notwendige Erweiterung“, so Erich Strasser von der Gemeindeleitung.

Mittlerweile sind die Zwischendecke und -mauern herausgenommen worden. „Vor Weihnachten haben wir die Fenster in die vorgesehene Hausmeisterwohnung eingebaut, so dass der Rohbau beendet ist. Dafür wurde das ursprüngliche Schulgebäude, das 40 Meter lang ist, für rund ein Drittel um eine Etage aufgestockt. Die beauftragte Firma müsse noch die Reste der Zwischendecke beseitigen. „Dann erst können wir mit dem Innenausbau anfangen. Die Giebelwand wird komplett mit Rigips verkleidet. Die Kellerfenster sind geliefert. Da vorher kleinere Fenster vorhanden waren, müssen wir jetzt die Fensteröffnungen für die normalen Fenster vergrößern. Hier sollen Kinder- und Jugendräume entstehen.“

Gearbeitet wurde insbesondere samstags von 8 bis circa 16 Uhr mit durchschnittlich zwölf ehrenamtlichen Helfern, darunter auch Freunde der Gemeinde. „Sobald wir mit dem Erdgeschoss fertig sind, werden wir den Parkplatz gestalten und den Innenausbau der Hausmeisterwohnung durchführen sowie die Kellerarbeiten erledigen.“ Zwischen dem 20 Plätze umfassenden Parkplatz und dem Gebäude soll eine Rasenfläche von 10 x 20 Meter entstehen.

„Wir sind dankbar, dass es bis jetzt so gut läuft und sind zuversichtlich, dass es sich im geplanten finanziellen Rahmen hält“, so Erich Strasser, der mitteilt, dass zu Anfang März der Umzug vorgesehen ist und dann schon der erste Gottesdienst im neuen Gebäude durchgeführt werden kann. „Die Grundfläche ist 10,5 x 40 Meter groß, hinzu kommt noch die Toilettentrakt mit der Überdachung von rund 100 Quadratmetern. Die Hälfte der Grundfläche ist unterkellert. Das gesamte Grundstück hat eine Größe von knapp 2 125 Quadratmetern.“ Die offizielle Eröffnung ist für Ende Juni, Anfang Juli geplant. „Dazu werden wir auch den Bürgermeister einladen“, blickt Strasser voraus, der auch dem dreiköpfigen Bauleiterteam angehört.

Streiflichter-Ausgabe vom 9.1.2013

Von Reinhold Kübber

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