Wassertretbecken in Lette jetzt mit Barfußpfad und Kräuterbeeten

Eröffnung einer Wellnessoase

Heimatvereinsvorsitzender Gerold Wilken und Arbeitsgruppenleiter Heinrich Bruns auf der neugestalteten Anlage rund um das Wassertretbecken in Lette.

Lette. Einige kleine Details stehen heute und morgen noch an.

Im Wesentlich aber ist alles angerichtet für die Eröffnung des umfangreich renovierten Wassertretbeckens in Lette. Die Fliesen sind gelegt, die Schutzhütte ist eingedeckt und um eine Rundum-Sitzbank bereichert, und auch die kleine Techniknebenhütte ist fertig und einsatzbereit. Morgen, Donnerstag, um 18 Uhr soll das Areal hinter dem Sportplatz offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.

Bürgermeister Heinz Öhmann und Gerold Wilken, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins (HVV) Lette, werden Grußworte sprechen und symbolisch ein Band am Eingangstor durchschneiden, ehe die interessierten Letteraner (und Auswärtige – denn auch die sind herzlich willkommen) die neue Anlage nicht nur in Augenschein nehmen, sondern auch ausprobieren dürfen. Und die hat nun einiges zu bieten.

250 Quadratmeter groß ist das Areal, auf dem rund um das renovierte Wassertretbecken (unter anderem neuer Anstrich, neue Handläufe) ein 65 Meter langer Barfußpfad und zwei Kräuterbeete angelegt wurden. Fliesen, Sand, Rundhölzer, Kies (grob und fein), Rindenmulch (ebenfalls in zwei Körnungen), Sandstein und Baumscheiben sind die Materialien, die für den Barfußpfad verwendet wurden. Als Vorbild diente Heinrich Bruns, der als Arbeitsgruppenleiter im Heimatverein die Planung für die Renovierung übernommen hatte, eine ähnliche Anlage des Kneippvereins Gronau.

Und damit die Pläne auch umgesetzt werden konnten, bedurfte es vieler Sponsoren. Die Sparkassenstiftung, die Volksbank Lette und die Stadtwerke unterstützten die Arbeiten finanziell, der NABU und dessen Kindergruppe halfen bei der Gestaltung der Kräuterbeete. Die Holzarbeiten übernahm Heinrich Schöttler (Bruns: „Unglaublich, wie viele Stunden er investiert hat. Es werden weit über 100 gewesen sein!“) – und weitere Helfer der HVV-Arbeitsgruppe packten hier und dort mit an.

„Nun haben wir eine Anlage, die ganz im Sinne Kneipps ist, der Wassertretbecken, Barfußpfad und Kräuterbeete immer als Einheit gesehen hat“, freut sich Heinrich Bruns. Um die Anlage abzurunden, wurden am Zaun noch Brombeer- und Himbeersträucher gepflanzt. „Es ist eine richtige Wellnessoase!“

„Die Eröffnung morgen findet bei jedem Wetter statt“, sagt HVV-Vorsitzender Gerold Wilken. Er habe es zwar schade gefunden, dass die Stadt den Betrieb der Anlage Ende 2010 eingestellt habe. Positiv sei aber gewesen, „dass wir anders als früher beim Trimmpfad zumindest informiert und gefragt wurden, ob wir die Trägerschaft übernehmen möchten.“ Gezögert habe der Heimatverein dann nicht: „Wir sind gerne eingesprungen.“

Ein Grill- und Getränkestand wird aufgebaut, damit die Premierenbesucher gestärkt gute Gespräche führen können.

Streiflichter-Ausgabe vom 30.5.2012

Von Raphael Haag

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare