Aufführungen der Spielschar der Kolpingsfamilie beginnen am Sonntag

„De entföhrte Selbstmord-Inbruch“

Die Akteure der Spielschar der Kolpingsfamilie (von links): Norbert Volmer, Nicole Roters, Sophia Wiedau, Andreas Wiedau, Gisela Wiedau (Regie), Andrea Wilmer, Ursula Krass, Dieter Kielmann, Klaus Volmer, Ulla Laukamp (Souffleuse) und Hubert Wiedau (Polizist Alfred Bruns; es fehlt Willi Kaup).

Coesfeld. Zwei Maskierte stürmen auf die Bühne, gestikulieren und sprechen kurz miteinander.

Dann verschwindet der eine durch die Tür, der andere versteckt sich schnell im Schrank. Kurz darauf folgt ein Polizist, der die beiden Maskierten sucht ... Eine Spielszene aus dem neuen Theaterstück „De entföhrte Selbstmord-Inbruch“, aufgeführt von den Spielschar der Kolpingsfamilie Coesfeld Zentral (Termine siehe gelben Kasten).

Seit Ende August haben die Akteure wöchentlich zweimal geprobt, die letzten drei Wochen dreimal. „In den letzten beiden Jahren haben wir die Probenzeiten verkürzt. Dafür proben wir intensiver und wöchentlich häufiger. Die Anzahl der Termine ist geblieben“, so Spielscharleiter Hubert Wiedau, der den Polizisten Alfred Bruns spielt. Drei seiner Familienangehörigen sind ebenfalls mit dabei: Ehefrau Gisela, die Regie führt, Sohn Andreas Wiedau (Maurermeister Manfred Tietjen) und Tochter Sophia Wiedau (Tochter von Manfred Tietjen). Außerdem spielen: Nicole Roters (Frau von Manfred), Ulla Krass (Anna, Manfreds ledige Schwester), Dieter Kielmann (Altgeselle Karl Jacobs, Brigittes Bruder), Norbert Volmer (Lehrling Thomas Klein), Klaus Volmer (Betriebswirt Christian Schmidt), Willi Kaup (Johann Scharf, Freund von Karl) und Andrea Wilmer (Versicherungsfrau Carola Ziegler). Ulla Laukamp ist als Souffleuse im Einsatz, und für den Bühnenbau sind Heinz Laukamp und sein Team zuständig.

„Am Samstag ist ab 14.30 Uhr unsere Generalprobe, die gleichzeitig als kostenlose Seniorenvorstellung angeboten wird“, so Hubert Wiedau, der diese plattdeutsche Komödie in drei Akten von Wolfgang Bräutigam zusammen mit seiner Frau, die jetzt zum vierten Mal Regie führt, ausgesucht hatte. „Nach Beratungen mit anderen Spielscharen.“ Zum Inhalt: Dem Maurermeister Manfred Tietjen droht ein Insolvenzverfahren, weil die Großaufträge ausbleiben und an preisgünstigere Großfirmen gehen. Der Auszubildende Thomas will seinem Chef helfen. Er hat eine Idee, überredet dafür Brigitte, die Frau seines Chefs, zu einem Rathauseinbruch, um die Preise der Konkurrenz herauszubekommen. Auch der Altgeselle Karl, der Bruder von Brigitte, hatte einen Einfall, um die Firma zu retten. Diesen will er mit seinem Freund Johann in die Realität umsetzen. Allerhand Arbeit kommt deshalb auf den Ortswachtmeister Alfred Bruns zu, denn auch der letztgenannte Rettungsversuch ist nicht legal.

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Die Aufführungen beginnen im Kolpinghaus an den Sonntagen 16., 23., 30. Oktober und 13. November um 19.30 Uhr, am 6. November um 14.30 Uhr und am Samstag, 5. November, um 19.30 Uhr. Karten gibt’s für je 6 Euro im Vorverkauf im Kolpinghaus donnerstags von 17 bis 18 Uhr, sonntags von 10.30 bis 12 Uhr. Telefonischer Vorverkauf: montags bis freitags von 18 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 11 Uhr bei Doris und Herbert Lange unter (02541) 72156.

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