Mehrfach erfolgreiche Premiere

„Emscher-Berkel-Rallye“ brachte 15000 Euro: Eine Hilfsorganisation profitiert davon

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Freudige Gesichter bei der Siegerehrung (linkes Bild): Im Beisein von Moderator Georg Meyering (vierte Person von rechts) ehrten (von links) Dirk Rogalla, Präsident des Lions-Clubs Herne-Emschertal, Claus Holthöwer, Präsident des Rotary-Clubs Coesfeld, sowie (von rechts) Rallye-Mitinitiator Roderich Blome die drei bestplatzierten Teams Pauline und Markus Hilkenbach (2. Platz), Alexander Jäck und Tina Frank (1. Platz) sowie Timo und Patric Wolf (3. Platz).

Coesfeld/Dülmen. 100 gemeldete Fahrzeuge, trockenes Wetter und minutiöse Organisation machten am Samstag die Premiere der „Emscher-Berkel-Rallye“ des Lions-Clubs Herne-Emschertal und des Rotary-Clubs Coesfeld zur erfolgreichen Veranstaltung – nicht nur für die Teilnehmenden: Durch die Rallye kamen 15000 Euro für die Kinderkrebshilfe Münster und das Kinderhospiz Recklinghausen zusammen.

Mit zum Erfolg trug auch die Moderation von Georg Meyering bei. Der Rosendahler schöpfte Samstag aus einem immensen Fundus automobilen Wissens und trug bei der Abfahrt in Herne und bei der Ankunft in Dülmen zu jedem Fahrzeug Technik-Infos und oft auch Schmunzel- und Staunenswertes vor.

Die Teams folgten der 172 Kilometer langen Route von Herne über Eibergen in den Niederlanden sowie Billerbeck bis nach Dülmen ohne Probleme – Roderich Blome hatte ein akurates Roadbook erstellt. Dahingegen eine Herausforderung war der sportliche Wettbewerbe: Binnen 18 Sekunden genau 80 Meter Strecke fahren die eine, genau 100 Zentimeter zurücklegen die andere Disziplin.

Ein Porsche 356 (vorne rechts) aus der ersten Porsche-Serienfertigung, Rolls-Royce-, Jaguar- und Dutzende weitere eindrucksvolle Oldtimer ab Baujahr 1949 sowie Sportscars parkten am Ende der Rallye vor dem „Gecko“ der Dülmener Automanufaktur Wiesmann.


Mit Pokalen ehrten Dirk Rogalla, Präsident des Lions-Clubs Herne-Emschertal, Rotary-Coesfeld-Präsident Claus Holthöwer und Rallye-Mitorganisator Roderich Blome die Teams, die bei den sportlichen Disziplinen am erfolgreichsten waren: Timo und Patric Wolf (3. Platz; Mercedes 560 SEL) aus Rosendahl, Markus und Pauline Hilkenbach (2. Platz; VW Käfer) aus Coesfeld und Alexander Jäck und Tina Frank (1. Platz; Alfa Romeo Spider) aus dem 500 Kilometer entfernten Herzogenaurach. Einen Sonderpokal erhielt das Ehepaar Thedieck aus Nordwalde, deren Mercedes 170 S A-Cabriolet von 1951 das älteste Fahrzeug bei der Rallye war.

Ebenfalls Applaus gab es, als der symbolische Spendenscheck über 15 000 Euro zugunsten des Kinderhospiz Recklinghausen sowie der Kinderkrebshilfe Münster gezeigt wurden.


Wie sehr das Spendengeld hilft, machte Monika Schnellenbach vom Vorstand der Kinderkrebshilfe Münster e. V. deutlich. Sie bedankte sich ausdrücklich für die Spende.

Abgerundet wurde der Abschluss der Rallye im Gebäude der Dülmener Auto-Manufaktur Wiesmann durch einen halbstündigen musikalischen Vortrag der Formation „All of us“, die seit Jahren zugunsten der Kinderkrebshilfe Münster auftritt.

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