Kunstreise des Kunstvereins Münsterland nach Schwerin und Güstrow

Eine Mischung aus Kunst, Architektur und Geschichte

Jutta Meyer zu Riemsloh vom Kunstverein Münsterland übernimmt die Rolle der Reiseleiterin. [aK]Foto: Walther[eK]

Coesfeld. Wenn man einen Zusammenhang zwischen der Kunst und der Stadt Berlin sucht, denkt man schnell an Streetart, bemalte Mauerreste oder die Akademie der Künste, bei Frankfurt fallen einem das Städel und die Liebieghaus Skulpturensammlung ein.

Aber wie steht es eigentlich mit Schwerin oder Güstrow? „Diese beiden Städte verknüpft man vielleicht nicht direkt mit dem Gedanken an die Kunst – trotzdem haben beide einiges zu bieten“, weiß Jutta Meyer zu Riemsloh. Gerade deshalb sind die beiden Städte das Ziel der diesjährigen Wochenend-Kunstreise vom 4. Bis 6. Oktober.

Niederländische Maler und Atelier von Barlach

„Der kunsthistorische rote Faden der Reise spannt sich von der Kunst der Moderne Ernst Barlachs bis hin zu den Künstlern der ehemaligen DDR, von der monumentalen Backsteingotik bis hin zu den zahlreichen Baudenkmälern in beiden Städten“, verrät die Vorsitzende des Kunstvereins Münsterland. Bereits seit 2008 lädt der Verein neben zahlreichen Tagesausflügen auch zu jährlichen Wochenend-Kunstreisen ein. „Das Ziel ist eine gute Mischung aus Kunst, Architektur und Stadtgeschichte“, erklärt Meyer zu Riemsloh.

Neben dem Staatlichen Museum im Schweriner Schloss und dem Kunstverein E-Werk stehen daher unter anderem auch eine Stadtführung, der Dom und eine Bootsfahrt auf der Schweriner Seenplatte im Programm für die ersten beiden Tage. „Auf die Ausstellungen im Schweriner Schloss bin ich schon ganz besonders gespannt“, gesteht Meyer zu Riemsloh. „Dort gibt es eine umfangreiche Sammlung alter niederländischer und flämischer Maler, darunter Rembrandt, Rubens und van Dyck.“

Am dritten und letzten Tag geht es schließlich nach Güstrow. Bekannt geworden ist die Stadt durch Ernst Barlach. Beim Besuch des Atelierhauses erfahren die Reiseteilnehmer mehr über Leben und Werk des berühmten Bildhauers, Grafikers und Dichters. Auch in Güstrow gibt es eine Stadtführung. Die Kunstreise ist übrigens auch für Familien geeignet. „Die Führungen dauern in der Regel nicht länger als eineinhalb Stunden. Wenn Kinder mitfahren versuchen wir gerne, vorher noch eine altersgerechte Führung zu buchen“, verspricht Meyer zu Riemsloh, die während der Reise die Rolle der Reiseleiterin übernehmen wird.

Nur noch wenige Plätze frei

„Interessierte sollten sich nun allerdings beeilen, da nur noch wenige Plätze frei sind“. Im Reisepreis enthalten sind die Hin-und Rückfahrt im Reisebus der Firma Elpers, die Unterbringung im Hotel Mercure sowie sämtliche Eintrittsgelder für Stadtführungen und Ausstellungen. Mitglieder des Kunstvereins Münsterland bezahlen 390 Euro, für Nichtmitglieder kostet die Fahrt 415 Euro. Weitere Infos im Internet unter www.kunstverein-muensterland.de.

Streiflichter-Ausgabe vom 26.6.2013

Von Tina Walther

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