Junge Schüler der Malschule stellen ihre Arbeiten ab Freitag aus

„Das Fest der Bilder“ im Kunstverein Münsterland

Jutta Meyer zu Riemsloh, Ingrid Teiner und Dorothee Freckmann vom Kunstverein Münsterland sowie die Malschüler Marie, Antonia, Jana und Christine freuen sich auf die am Freitag beginnende Ausstellung „Das Fest der Bilder“. [aK]Foto: Tendahl[eK]

Coesfeld. Jutta Meyer zu Riemsloh schmunzelt, als sie auf den Titel der neuen Ausstellung im Kunstverein Münsterland angesprochen wird.

„Wann ist denn wieder das Fest der Bilder?“ habe eine Schülerin aus der Malschule des Kunstvereins sie kürzlich gefragt. „Diese ,Beschreibung‘ für unsere traditionelle Ausstellung der Arbeiten aus dem vergangenen Jahr hat mir so gut gefallen, dass wir sie direkt als Titel übernommen haben“, erklärt die Geschäftsführerin.

Ab diesem Freitag, 24. Januar, können Besucher die 2013 in allen Kursen und Workshops entstandenen Arbeiten der Schüler im Alter von vier bis 17 Jahren bewundern. Darunter sind auch Arbeiten, die von Schülern der Lamberti- und der Ludgerischule im Rahmen des Projekts „Kulturstrolche“ angefertigt wurden, Arbeiten der Kinder aus dem Coesfelder Liebfrauen- und dem Darfelder St.-Nikolaus-Kindergarten sowie Bilder aus den Workshops mit der Kolpingsfamilie Darfeld. „Wir finden es wichtig, die Arbeiten der Kinder zu würdigen und sie der Öffentlichkeit zu präsentieren“, erklärt Meyer zu Riemsloh.

Was den Kindern an ihren Bildern am Besten gefällt? „Ich finde mein Dschungelbild am Schönsten, weil es so bunt ist“, erzählt die 7-jährige Marie und zeigt stolz auf ihr Bild. Insgesamt sind es 60 Kinder und Jugendliche, die ihre Werke präsentieren. „In der Ausstellung gibt es für jedes Kind einen Strang mit eigenen Arbeiten“, so Jutta Meyer zu Riemsloh.

Obwohl nur eine Auswahl präsentiert wird, sind mehr als 700 Bilder zu unterschiedlichen Themen zu sehen. „Ich bin selber immer erstaunt, was in einem Jahr entsteht und vor allem wie sich die Kinder und Jugendlichen weiter entwickeln“, so die Geschäftsführerin. „Ein besonderes Highlight sind die Triptychen, die in allen Altersklassen erarbeitet wurden“, verrät Dozentin Ingrid Teiner.

Während die jüngeren Künstler einheitliche Themen bearbeiten, arbeiten die Älteren nach ihren eigenen Vorstellungen. „Neben der Vermittlung von Farbenlehre und Kunstgeschichte ist uns ein Freiraum der Schüler besonders wichtig“, erläutert Jutta Meyer zu Riemsloh. „Die Gemeinschaft ist ebenso ein wichtiger Aspekt. Für viele Kinder und Jugendliche ist die Malschule ein Treffpunkt, wo Freundschaften entstehen“.

Die Ausstellung „Das Fest der Bilder“ wird am Freitag um 17 Uhr eröffnet. „Für die Eröffnung ist eine Überraschung für die Kinder geplant“, verrät Meyer zu Riemsloh. Interessierte können die Bilder bis zum 9. März bewundern (dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr).

SL-Ausgabe vom 22.1.2014

Von Ramona Tendahl

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