Viele Geschenke für Kinder im „Weihnachtshaus“

Coesfelder Tafel sagt Spendern „Danke“

Coesfeld. Glänzende Kinderaugen gab es am gestrigen Dienstag bei der Coesfelder Tafel: Im „Weihnachtshaus“, in das sich die Coesfelder Tafel verwandelt hatte, lagen zahlreiche eingepackte Geschenke, Spiele, Bücher und Plüschtiere zum Aussuchen sowie Nikolautüten für die Tafelkundenkinder.

Insgesamt etwa 300 Kinder kamen am gestrigen Dienstag (in der Dienstagsgruppe) und kommen am morgigen Donnerstag (Donnerstagsgruppe) zur Tafel und lassen sich dort beschenken.

„Viele Kinder haben zuhause keinen Weihnachtsbaum. Wir sehen, dass einige Kinder, wenn sie unser dekoriertes Weihnachtshaus erblicken, die Sorgen und Probleme des Alltags einfach vergessen“, berichtet die Vorsitzende der Coesfelder Tafel, Hildegard Sonnenschein. Auf den eingepackten Geschenken, die sich an Kinder bis sechs Jahren richten, haben die Spender dabei geschrieben, für welches Alter und für welches Geschlecht das eingepackte Geschenk ist. „Wir freuen, dass wir somit auch ganz gezielt die Geschenke an die Kinder geben können.“

Neben den vielen Geschenken für die kleineren Kinder gab es für die sechs- bis zehnjährigen Kinder auch wieder die Möglichkeit, bei der „Sterntaleraktion“ einzelne Wünsche von Kindern zu erfüllen. Dazu stand bereits im fünften Jahr bei Haar2oh in Billerbeck ein großer Weihnachtsbaum, an dem Sterne mit den Wünschen der Kinder hingen.

„Wir konnten alle 80 Wünsche der Kinder erfüllen.“ Dabei gibt es nur freudige Ereignisse. „Ein Kind hat auf den Stern geschrieben, es wünscht sich, dass seine Mutter wieder gesund wird. Das ist dann natürlich schon sehr emotional“, berichtet Hildegard Sonnenschein. Zu den Geschenken bekommen die Kinder eine Weihnachtstüte mit Süßigkeiten. Für die größeren Kinder gibt es Kinogutscheine.

Ganz besonders wichtig ist der Vorsitzenden Hildegard Sonnenschein und ihrer Stellvertreterin Ruth Tönnemann, sich bei den zahlreichen Spendern zu bedanken.

„Wir möchten uns für die große Spendenbereitschaft sehr herzlich bedanken. Dabei haben nicht nur Firmen oder Geschäfte Geschenke beigesteuert, auch viele Privatleute haben Spielsachen für die Kinder gespendet. Durch die vielen Spenden ist es uns möglich, jedem Tafelkind zu Weihnachten eine Freude zu machen.“ 

SL-Ausgabe vom 17.12.2014

​Von Florian Kübber

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare