25 Jahre Handwerks-Bildungsstätten e.V. mit Forum Politik und Mittelstand

Bundesministerin zu Gast

Gemeinsam mit der Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen freuten sich (von links) Norbert Hoffmann (Kreishandwerksmeister), Hans Rath (Präsident der Handwerkskammer Münster), Dr. Michael Oelck (Hauptgeschäftsführer), MdB Karl Schiewerling sowie Ferdinand Limberg (Kreishandwerkerschaft Coesfeld).

Coesfeld. Viel Spaß hatte die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Dr.

Ursula von der Leyen, beim Rundgang durch die Werkstätten der Handwerks-Bildungsstätten e.V. im Vorfeld des 4. Forums Politik und Mittelstand. Bei der Führung verschaffte sie sich einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und Arbeiten in den Handwerks-Bildungsstätten e.V. und sprach sowohl mit Auszubildenden als auch mit den Ausbildern und Handwerksmeistern. „Sie müssen in die Werkstätten selber reingehen, anfassen und es riechen. Hier wird wirklich fundiertes Fachwissen vermittelt“, lobte die Ministerin in ihrem Vortrag im 4. Forum Politik und Mittelstand, das zusammen mit dem 25. Jubiläum der Handwerks-Bildungsstätten am vergangen Dienstag in Coesfeld begangen wurde. Neben einem Blick auf die letzten 25 Jahre, warf Ursula von der Leyen auch einen Blick in die Zukunft. Sie forderte in ihrem Vortrag, dass die Frauenquote in den Führungsgremien der Wirtschaft weiter ausgebaut wird. Damit Firmen und Branchen in Deutschland bleiben, sprach sie sich für eine „qualifizierte Zuwanderung“ aus und keine „Zuwanderung in die Sozialbereiche“. Vor dem Vortrag der Ministerin eröffneten Norbert Hoffmann, Kreishandwerksmeister und Dr. Michael Oelck, Hauptgeschäftsführer, die Veranstaltung. Der Geschäftsführer führte die vier Säulen der Handwerks-Bildungsstätten in seiner Rede aus. „Grundsicherung der beruflichen Bildung, Weiterbildung für Gesellen, Meister und Techniker, Integration und Eingliederungsmaßnahmen sowie die Betreuung der Jugendlichen beim Übergang zwischen Schule und Beruf sind wesentlich Faktoren unserer Arbeit“.

In der anschließenden Podiumsdiskussion ging die Ministerin Ursula von der Leyen auf den Mindestlohn ein. „Mindestlohn ist kein Allheilmittel und keine Katastrophe, allerdings muss der richtige Punkt gefunden werden“. Auf die Frage nach der Besonderheit des Kreises Coesfeld in Bezug auf die guten Arbeitslosenzahlen führe Karl Schiewerling besonders die vielen inhabergeführten mittelständischen Betriebe, die gut ausgebildeten Mitarbeiter, die von einer christlichen Grundeinstellung geprägte Kultur der Region und letztlich noch das hohe Maß an bürgerlichem ehrenamtlichen Engagement an.

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