Hingucker im Advent

Büro Schmiede präsentiert interaktive Kunstinstallation

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Pastoralreferenten Walbert Nienhaus (von links), Daniel Gewand, Christiane Mussinghoff und Ruth Fehlker hoffen auf interessante Ergebnisse der Aktion.

Coesfeld. Demonstrationen gegen Klimawandel, Krieg, Migration und virtuelle Realität – Begriffe, die man auf den ersten Blick nicht mit der Adventszeit in den Begriff bringen würde. „All das gehört aber zu unserer Realität und wir wollen trotzdem oder gerade deswegen Advent und Weihnachten feiern“, erklärt Daniel Gewand, Pastoralreferent und Projektleiter von frei.raum.coesfeld. „Denn die Adventszeit steht für Hoffnung. Hoffnung auf ein gemeinsames friedliches Miteinander.“ All dies wird in der diesjährigen Kunstinstallation in den Fenstern der Schmiede – dem Büro der Pastoralreferenten der St.-Lamberti-Gemeinde – verdeutlicht.

Große Fototafeln zeigen diese ganz unterschiedlichen Aspekte, die mit dem Advent verbunden werden. Anregungen für den Advent gibt es dabei nicht nur visuell, sondern man kann sich auch interaktiv beteiligen. Ab dem 1. Advent können mit Kreidestiften Antworten auf die Frage „Was bedeutet mir der Advent vor allem?“ auf die Fensterscheiben geschrieben werden. 

„Wir sind gespannt, wie sich die Aktion entwickelt. Eventuell können sich daraus auch Anregungen für Fürbitten ergeben“, so Gewand. Gleichzeitig wird die Schmiede zum Blickfang in Coesfelds Innenstadt. Seit 2017 ist das offene Büro in der Bernhard-Von-Galen Straße 25 untergebracht – und damit eine echte Besonderheit.

Denn sie ist das einzige gemeinsame Büro von Pastoralreferenten im Bistum Münster. „Das offene Büro soll auch das offene Denken fördern. Dadurch, dass wir uns Feedback und Tipps geben können, findet eine Bereicherung statt“, beschreibt Walbert Nienhaus. „Eine echte Ideenschmiede eben.“ Hier können die Pastoralreferenten und -assistenten in geselliger Atmosphäre arbeiten und die Räume für kleine Veranstaltungen nutzen – auch zu ungewöhnlichen Zeiten. „Wir haben nicht den klassischen 9to5-Job“, erklärt Pastoralreferentin Ruth Fehlker.

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