Drei Schulsozialarbeiter im Einsatz

Für ein besseres Miteinander im Coesfelder Schul-Alltag: Schulsozialarbeit gesichert

Coesfeld Schulsozialarbeiter Förderung 
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Die städtischen Schulsozialarbeiter Andrea Wiesner (von links), Niklas Dapper und Sebastian Wilde.

Coesfeld. In Coesfeld werden die drei städtischen Schulsozialarbeiter nun auch dauerhaft an den sechs Grundschulen und an der Freiherr-vom-Stein-Realschule eingesetzt. Die kommunalen Schulsozialarbeiter waren bisher immer nur befristet angestellt worden, entsprechend der vom Land NRW zugesagten Förderung.

Nun hat sich die Stadt Coesfeld dazu entschlossen, diese wichtige Arbeit langfristig abzusichern und alle Arbeitsverträge für die Schulsozialarbeit zu entfristen. Und das, noch bevor die Landesregierung verlauten ließ, dass sie die Förderung der Schulsozialarbeit verstetigen will.

„Das ist ein tolles Signal der Stadt Coesfeld.“, freut sich Sabine Wessels, die als Teamleiterin der Jugendförderung die Schulsozialarbeit koordiniert. „Schule ist so viel mehr, als formale Wissensvermittlung, es ist ein Ort der Begegnung, des sozialen Lernens und der Persönlichkeitsentwicklung. Hier übernimmt Schulsozialarbeit Aufgaben, die in vielen Schulen nicht mehr wegzudenken sind. Dass diese wichtige Arbeit jetzt abgesichert wurde ist ein Gewinn für die Schulen und die Kollegen, die in den letzten Jahren dieses Arbeitsfeld so engagiert aufgebaut haben.“ erläutert sie weiter.

Landesförderung seit 2015

Seit 2015 fördert das Land NRW begleitende Schulsozialarbeit, um die Zielgruppe der benachteiligten Kinder- und Jugendlichen, die Anspruch auf Leitungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket haben, besser zu erreichen. Mit entsprechendem Konzept hat die Stadt Coesfeld Zusagen für 50-prozentige Personalkostenförderungen erhalten und beschäftigt seit 2016 drei Schulsozialarbeiter auf zwei Vollzeitstellen. 

Seit Beginn der Förderung sind die Sozialarbeiter Andrea Wiesner (zuständig für Kardinal-von-Galen-Schule Lette, Martin-Luther- und Maria-Frieden-Schule), Niklas Dapper (Freiherr-vom-Stein-Realschule) und Sebastian Wilde (Lamberti-, Ludgeri- und Laurentiusschule) im Einsatz. Die Theodor-Heuss-Realschule, sowie die beiden städtischen Gymnasien Heriburg und Nepomucenum verfügen anteilig über eine Stelle Schulsozialarbeit aus dem Landeprogramm. Darüber hinaus gibt es 1,5 Stellen für Schulsozialarbeit im Landesdienst an der Kreuzschule.

„Die Arbeit macht viel Spaß, weil sie so vielfältig ist und man wirklich Ergebnisse und Effekte sieht“, schwärmt Sebastian Wilde von seinem Arbeitsfeld. Und Niklas Dapper ergänzt: „Es freut uns einfach, dass jetzt alles, was wir aufgebaut haben, weiterlaufen kann. Und natürlich ist es beruhigend, dass auch unsere berufliche Perspektive abgesichert ist.“ Infos auf www.junges-coesfeld.de.

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