Nell-Breuning-Berufskolleg: Auszeichnung für Europa-Projekte

Berufsschüler setzen Europa ein „Denk-Mal“

Neun Schüler vom Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg durften sich über die ersten drei Plätze beim Wettbewerb „Europa ein Denk-Mal setzen“ freuen. Fotos: Anna Tiffe

Coesfeld. Die Idee Europas ins Bewusstsein rufen – mit dem Ziel richtete das Oswald-von-Nell-Breuning Berufskolleg in Coesfeld den Wettbewerb „Europa ein Denk-Mal setzen“ aus.

Die Schüler aus zwei Klassen der Jahrgangsstufe 12 entwickelten unter Leitung von Dr. Martin Müller im Fach Gesellschaftslehre mit Geschichte Projekte zum Thema „Europa und die Europäische Union“. Für die Schülerinnen und Schüler hieß es also: kreativ werden und die Idee der EU lebendig werden lassen.

Über vier Wochen haben die Schülerinnen und Schüler an ihren Projekten gearbeitet. „Ich bin überrascht über so viele kreative Ideen“, freute sich Schulleiterin Monika Stoll-Röhl und übergab den drei Gewinnergruppen im Namen des Fördervereins ihre Preise.

Den dritten Platz holten sich Wagner Merten, Gunnar Lauen und Lukas Pölling mit ihrem Europa-Spielbrett. „Wir sind darauf gekommen, dass es ja schon eine Europa-Version von Monopoly gibt. Das haben wir so umgestellt, dass es nicht mehr ganz so viele Parallelen gibt“, erzählt Wagner Merten. Das Spiel bereitet nicht nur Spaß – es bietet auch die Möglichkeit, eine Menge über Europa und die EU zu lernen.

Platz zwei ging an Luisa Rolle, Anika Brüske, Louis Möllers und ihr Europa-Lernheft. „Das ist ein Heft für Grundschüler. Es sollte schon in der Grundschule darüber informiert werden, was die Europäische Union überhaupt ist“, so Luisa Rolle. „Wer das Heft durcharbeitet, darf sich zum Schluss als Europa-Experte bezeichnen.“

Über den ersten Platz freuten sich Kristin Reinert, Greta Pohlmann und Ilka Bücher. „Wir haben uns gedacht, wir wollen Menschen in unserem Alter ansprechen. Dabei haben wir einen Schwerpunkt auf die Werte gelegt, die die Europäische Union ausmachen“, sagt Greta Pohlmann. Dazu haben die Schülerinnen einen Kopf mit einer Maske entworfen. Auf dem Hinterkopf sind die Merkmale der EU zu sehen und hinter der Maske die Werte, für die die EU steht. „Das, was hinter der Maske ist, hat man nicht immer vor Augen“, so Ilka Bücher. „Genau die wollen wir ins Bewusstsein bringen.“

Die Resonanz der Schüler ist durchweg positiv. „Das sind Projekte, auf die man stolz sein kann“, sagt Wagner Merten. „Außerdem durften wir alles selbst gestalten – von der Idee bis zur Umsetzung.“

SL-Ausgabe vom 21.5.2014

Von Anna Tiffe

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