Im CoeBad und Freizeitbad Aquarius Borken besteht ab sofort die Möglichkeit, eine Kurzausbildung zum Wasseraufsichts-Assistenten zu machen

CoeBad geht neue Wege, um Wasseraufsichts-Assistenten-Stellen zu besetzen

+
Stefan Powoll, Kirsten Wissen und Antje Evers von den Parkhaus- und Bäderbetrieben beziehungsweise den Stadtwerken Coesfeld stellten das neue Ausbildungskonzept vor.

Coesfeld. Sich nach einer Familienpause – oder weil der bisherige Job langweilig geworden ist – neu beruflich zu orientieren. Oder aber auch grundsätzlich seinen Weg ins Berufsleben – vielleicht ja nach einem abgebrochenen Studium – in eine Branche mit viel Zukunft zu starten: Dazu lädt das neue Konzept des CoeBad und des Freizeitbads Aquarius Borken ein: 

In beiden Bädern besteht ab sofort die Möglichkeit, eine Kurzausbildung zum Wasseraufsichts-Assistenten zu machen – und das mit direkter Anstellung und bei sofort vollem Gehalt nach TV-V, Schicht-, Feiertags- und Sonntagszulagen, 33 Tagen Urlaub im Jahr und einem 13. Monatsgehalt. 

„Bundesweit haben Hallen- und Freibäder Engpässe bei der Besetzung der Wasseraufsichten. Und es gab im vergangenen Jahr bereits einige Freibäder, die aufgrund nicht genügender Aufsichtskräfte entweder reduzierte Öffnungszeiten einführen mussten oder aber erst gar nicht öffnen konnten. Auch hier bei uns im CoeBad haben wir in dem Jahrhundertsommer die lange und besucherstarke Saison von April bis September nur dank außerordentlichen freiwilligen Engagements unserer Mitarbeiter stemmen können“, erklärt Stefan Powoll, Bereichsleiter Bäder und Parkhäuser. „Hierauf wollen wir reagieren mit unserem neuen Angebot.“ 

Wer die Kurzausbildung zum Wasseraufsichts-Assistenten starten möchte, sollte ein wenig körperliche Fitness mitbringen, die deutsche Sprache gut beherrschen und Freude am Umgang mit Menschen haben. „Sofern sie die Qualifizierung noch nicht haben, bereiten sich unsere Auszubildenden zu Beginn der Ausbildung darauf vor, die Prüfung zum DLRG-Schein Silber zu absolvieren, und zusätzlich machen sie eine Erste-Hilfe-Ausbildung. Und natürlich lernen sie alles, was zum Bereich des Berufs dazugehört – etwa die dreimal tägliche Wasser-Probenentnahme, die Abnahme des Seepferdchen-Schwimmabzeichens, die Verkehrssicherung hier im Bad oder auch Saunaufgüsse“, so Kirsten Wissen, Abteilungsleiterin der Bäder- und Parkhausgesellschaft der Stadt Coesfeld. 

Die Arbeit der Wasseraufsichts-Assistenten erfolgt im Coebad in einem aktuell 20-köpfigen Assistenten-Team und in Früh- (6 bis 14.30 Uhr) und Spätdienst (14.15 bis 23 Uhr) sowie an Wochenenden und Feiertagen. „Dank unserer Wochen- und Monatspläne können sich alle terminlich einrichten – und wenn ein Dienst mal gar nicht passt, tauscht man mit einem Kollegen oder einer Kollegin“, so Kirsten Sissen. 

Was die Arbeitszeitmodelle betrifft – „da sind wir ganz flexibel, ob Voll- oder Teilzeit“, so Stefan Powoll. Und in Sachen Alter ist auch vieles möglich: „18 Jahre alt sollten die Auszubildenden sein – aber auch für körperlich fitte 60-Jährige wäre der Beruf etwas.“ 

Weitere Infos unter www.coebad.de und bei Thorsten Gremplinski, Telefon (02541) 929-418; Bewerbung auf dem Online-Bewerbungsportal auf www.coebad.de.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare