Snoezelen ganz in Weiß

Angebot für Menschen mit Behinderung gefördert

Schon mal probesitzen auf dem Wasserbett: Johannes Evers (von links) und Marlis Terlinde von der Bürgerstiftung und Claus Holthöwer vom Rotary-Club Coesfeld.

Coesfeld. Snoezelen klingt wie ein Fremdwort. Und gehört doch in der Marienburg zum Alltag. Die Bürgerstiftung und die Rotarier haben dies gefördert – und deren Vertreter machten sich jetzt vor Ort ein Bild.

„Snoezelen kommt aus den Niederlanden und spricht insbesondere Menschen mit schwerer Behinderung an“, sagt Lukas Tekampe. Er leitet den „Treffpunkt Mensch“. Unter diesem Namen sind die Freizeitangebote der Stiftung Haus Hall zusammengefasst. „Snoezelen eignet sich insbesondere für Bewohner, die unruhiges Verhalten zeigen, sich nicht gut mitteilen können und diejenigen, die beim Hören oder Sehen eingeschränkt sind“, so der Sozialpädagoge.

Der eigens eingerichtete Raum, frisch renoviert und ganz in weiß gehalten, strahle Ruhe aus und biete verschiedene Möglichkeiten der Entspannung und der Sinneswahrnehmung etwa dank Lichtprojektionen und Lautsprechern. Tekampe bedankte sich bei Claus Holthöwer vom Rotary-Club Coesfeld für die finanzielle Unterstützung. „Wir unterstützen sinnvolle soziale Projekte, wo wir können“, sagt der aktuelle Präsident. Das gilt ähnlich für die Bürgerstiftung Coesfeld.

„Wir fördern bürgerschaftliches Engagement und gemeinnützige Projekte in unserer Stadt“, sagt Johannes Evers als Vorstandsvorsitzender. Evers kündigte außerdem an, dass die Bürgerstiftung Coesfeld demnächst unter eigener Adresse firmiert: Im Natz-Thier-Haus in der Pfauengasse entstehe erstmals eine Geschäftsstelle.

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