Wolfgang Kraska neuer Stellvertreter von Edith Eckert-Richen

Aktiver Heimatverein

Gut besucht war am Montagabend die Jahreshauptversammlung des Coesfelder Heimatvereins.

Coesfeld. Auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Coesfeld im Kolpinghaus am Montag hielt die Vorsitzende Edith Eckert-Richen zunächst eine kurze Rückschau und nannte Termine für das bevorstehende Jahr.

So lud sie unter anderem zur ersten diesjährigen Radtour in Richtung Velen ein, die am Samstag, 25. April, um 14 Uhr ab dem Pulverturm startet und an der jeder, auch Nichtmitglieder, kostenlos teilnehmen können. Die geplante Rückkehr ist 18 Uhr, bei Regenwetter werden Autofahrgemeinschaften gebildet. In diesem Zusammenhang verteilte sie auch etwas später „für die Radführungsspitze“ gut erkennbare neue Kappen an Dieter Koch, Manfred Feldkamp und Martin Sautmann. 

Bei den anschließenden Vorstandswahlen trat Ludger Harpering, bisheriger 2. Vorsitzender, aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Wiederwahl an. Dafür kandidierte Wolfgang Kraska, Vorsitzender der Schafsnachbarschaft. Er wurde ebenso einstimmig gewählt wie die wieder angetretene Edith Eckert-Richen. Auch der „langjährig-altbewährte“ Kassierer Christian Wermert und Schriftführer Torsten Peckedrath erhielten vollzählige Zustimmung. 

Luise Harpering, Ehefrau des scheidenden 2. Vorsitzenden, wurde mit einem Dankeschön-Gutschein für ihren vierjährigen Einsatz für den Heimatverein verabschiedet.

Dem Vorschlag, den Jahresbeitrag von 12 auf 18 Euro zu erhöhen, um die laufenden Kosten für den Pulverturm abzudecken, stimmte die Mehrzahl der rund 60 anwesenden Mitglieder zu. 

Anschließend trug Peter Boer, Vorsitzender des Kreisheimatvereins, noch Passagen aus seinen Kriminalromanen mit ortsbezogen-westfälischem Hintergrund „gekonnt vor, außerdem referierte er über westfälische Bräuche“, so Edith Eckert-Richen.

Sie freut sich, dass der Heimatverein seit dem letzten Jubiläumsjahr 40 Mitglieder gewinnen konnte und auch darüber, dass mit Wolfgang Kraska ein 2. Vorsitzender gefunden werden konnte, mit dem bereits bestens kooperiert werde. „Er ist Vorsitzender der Schafsnachbarschaft, einer der ältesten Nachbarschaften in Coesfeld“, erklärt sie. „Die Schafsnachbarschaft konnte wegen des Abrisses nicht mehr das Jakobipfarrheim nutzen und wir haben ihr unser Pulverturmgelände schon mehrmals zur Verfügung gestellt. Am 8. August feiern wird unser Sommerfest, am 15. August die Schafsnachbarschaft in dem gemeinsamen Festzelt am Pulverturm. Die Kosten tragen wir gemeinsam.“ 

SL-Ausgabe vom 15.4.2015

Von Reinhold Kübber

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