Imbiss statt Sägewerk in Billerbeck

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Noch sägt Leo Averbeck in seinem Sägewerk am Sandweg. Im kommenden Jahr soll dieses abgerissen werden.

Billerbeck. 6000 Quadratmeter misst die Fläche des Billerbecker Sägewerks Averbeck am Sandweg/Ecke Münsterstraße. Inhaber Leo Averbeck plant nun die Verpachtung des Grundstücks. Ein Imbiss wird bereits am Freitag, 1. September, eröffnet.

„Nur mit dem Hund Gassi gehen möchte ich in Zukunft nicht“, lacht Averbeck. Der Billerbecker wird das Sägewerk, das eine Familientradition seit 1885 aufweist und von seinem Ururgroßvater Josef Averbeck gegründet wurde, an anderer Stelle weiterführen. Wo, das weiß er allerdings noch nicht genau. Fest steht dagegen, dass das bisherige Grundstück umfassende Änderungen erfährt.

„Am 1. September eröffnet Elisabeth Everding ihren Imbiss auf dem vorderen Teil des heutigen Unternehmens“, so Averbeck. Außerdem liegen Abrisspläne für alle derzeitigen Gebäude auf dem Gelände vor. „Auf der Fläche siedeln sich zukünftig ein Friseursalon, ein Bistro und ein ‘grüner Markt’ an“, erklärt Averbeck. Die Genehmigungen für die neuen Bauwerke hat er bereits erhalten. Vollständig in die Tat umgesetzt werden die Pläne allerdings frühestens im kommenden Jahr: Im Zeitraum vom 1. November bis 30. März halten Fledermäuse im alten Sägewerk ihren Winterschlaf. Um die Tiere nicht zu stören, darf in dieser Zeit nicht mit dem Abriss begonnen werden.

Doch auch vor dem eigentlichen Abriss hat Leo Averbeck alle Hände voll zu tun. Unter anderem müssen mehrere Einfahrten zum Unternehmen, ausgenommen die an der Holthausener Straße, geschlossen werden. Zusätzlich investierte Averbeck im vergangenen Jahr 100 000 Euro in eine Ampel. Diese war eine Voraussetzung für die Umsetzung der Baupläne.

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