Hospizgruppe freut sich über Spende in Höhe von 11 974 Euro

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Mehrere Ehrenamtliche der Hospizgruppe bei der Scheckübergabe: (von links) Ulrike Büscher, Christa Gundt, Ursula Kratz, Mechthild Achterkamp, Petra Benning, Gabriela Pantring, Dorette Durstewitz-Knieren und Sabine Smarsli.

Billerbeck. Die Hospizgruppe in Billerbeck mit ihren 32 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen durfte am vergangenen Donnerstag eine Spende von sage und schreibe 11974 Euro entgegennehmen.

Das Geld stammt von der Förderbank NRW.Bank, die mit der Spende das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter fördern möchte. „Wir haben aus über 40 Projekten, in denen sich unsere Mitarbeiter ehrenamtlich engagieren, drei ausgewählt, die eine größere Spende erhalten“, so Vorstandsmitglied Gabriela Pantring. Von dem Betrag stammen 10000 Euro von der Förderbank und die restlichen 1974 Euro kamen durch viele Spenden der Mitarbeiter der NRW.Bank zustande.

„Wir alle freuen uns sehr über diese großzügige Spende“, sagt Dorette Durstewitz-Knieren, erste Vorsitzende der Hospizgruppe, voller Begeisterung. Mit dem Geld soll in Fort- und Weiterbildungen und Qualifikationen für die Ehrenamtlichen investiert werden. „Die Professionalität steht bei uns an erster Stelle“, so Durstewitz-Knieren. Die Hospizgruppe möchte in Zukunft die Qualifikationen für die Trauerbegleitung von Jugendlichen und Menschen mit Behinderungen fördern.

Die momentanen Schwerpunkte liegen in der Trauer- und Sterbebegleitung von Kindern und Erwachsenen. Aber auch Erzieher, Lehrer oder andere Personen haben die Möglichkeit; sich Rat einzuholen, wenn in ihrem Arbeitsfeld ein Kind oder Jugendlicher eine Person verloren hat. „Wir möchten dazu beitragen, die Tabuisierung des Todes und der Trauer aufzuheben und eine barrierefreie Kontaktaufnahme zu ermöglichen“, so die erste Vorsitzende der Hospizgruppe.

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