Handeln statt warten: Maria-2.0-Aktion in Billerbeck vom 11. bis 18. Mai

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Christa Gundt (von links), Margret Roters, Ursula Lürwer, Dietlinde Dierksmeier, Maria Gilgenast, Ursula Budde, Ulrike Büscher, Ingeborg Hoene, Monika Stockmann und Sabine Smarsli (auf dem Foto fehlen Ursula Kratz, Waltraud Grüner, Mechthild Pernhorst, Hildegard Rasche und Antonia Plettenberg) setzen sich aktiv für Veränderungen in der Kirche ein.

Billerbeck. „Gehen – oder bleiben und aufstehen“, war einer der vielen Gedanken, die 15 Frauen der Billerbecker Gemeinde im Vorfeld der Aktion Maria 2.0 kam. Denn zufrieden sind sie mit der jetzigen Situation in der Kirche nicht. Genau wie auch die Maria-2.0-Veranstalter der Münsteraner Heilig-Kreuz-Gemeinde – eine Aktion sich anlässlich des Vertrauensverlustes aufgrund der Missbrauchsfälle gebildet hat – wünschen sich die Gemeindemitglieder unter anderem Veränderungen was die Rolle der Frauen in der Kirche betrifft.

Die Billerbecker Gruppe nutzt den Anlass nun: Start ist am Samstag, 11. Mai, ab 11 Uhr mit einem Wortgottesdienst vor dem Billerbecker Dom. Während der gesamten Woche wird dann ein Seil um den Dom gespannt sein, die Türen aber geöffnet bleiben. Rund 200 Meter Band, die produktiv genutzt werden sollen, indem Anregungen zur Verbesserung der Kirche an Zetteln in Plastikfolie befestigt werden können. 

Die Frage die allen Interessierten gestellt wird: „Eine Kirche ist meine Kirche wenn, ...“. Einbringen können sich dabei alle, auch anonym. Die Gruppe hofft auf eine große Resonanz, sodass hilfreiche Anregungen für die Zukunft entstehen. Am Ende sollen die Zettel Teil des Abschlusswortgottesdienstes sein, der am Samstag, 18. Mai, um 11 Uhr stattfindet. „Es ist an der Zeit etwas zu tun“, betont Ingeborg Hoene. „Diese Chance nutzen wir jetzt.“

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