Billerbecker fliegen nach Englewood

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Rainer Hertel (von links), Elisabeth Sprenker, Monika Schulze Thier, Manuela Kuttenkeuler, Ludger Roling, Marion Dirks, Judith Bertels und Johannes Bertels trafen sich zum Austausch über den Besuch in der Billerbecker Partnerstadt.

Billerbeck. Zwei Wochen Amerika: Neue Bekanntschaften schließen oder frühere Gastfamilien wiedertreffen und eine spannende Tour durch die USA erleben. Genau das kommt auf die Teilnehmer der Begegnungsreise des Sister-City-Clubs aus Billerbeck zu.

Der Sister-City-Club pflegt seit mehr als 30 Jahren eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Englewood im Bundesstaat Ohio in den Vereinigten Staaten Amerikas. Entstanden ist diese Verbindung aus familiären Kontakten, da die Familie des früheren Bürgermeisters der amerikanischen Kleinstadt Wurzeln in Billerbeck hat. Seit der Gründung der Städtepartnerschaften im Jahr 1983 finden regelmäßige internationale Jugend- sowie Erwachsenenbegegnungen statt. 

Die Erwachsenenbesuche erfolgen derzeit abwechselnd alle zwei Jahre, deshalb fliegen die Mitglieder des Clubs nun nach vier Jahren wieder in die Partnerstadt. Zum Erwachsenenbesuch der Billerbecker in Engelwood fand bereits ein erstes Interessententreffen statt. Dabei waren alte Bekannte, aber auch Interessierte, die bisher noch nicht in Amerika waren. „Geplant und gestaltet werden die Besuche von den Reisegruppen selbst“, erklärt Ludger Roling, der bereits in Amerika war. 

Neben einem langen Wochenende in den Gastfamilien in Englewood steht bei jedem Besuch eine etwa einwöchige individuelle Tour an. So machten die Gruppen bisher Ausflüge nach New York, Manhatten oder Atlanta sowie Wandertouren durch die Blue Ridge Mountains im Osten Amerikas. Die Unterkünfte während der Tour buchen die Teilnehmer gegenseitig für die Gruppe, so gibt es für jeden Ausflug „Verantwortliche“, so Roling. Mögliche Ziele könnten in diesem Jahr Kanada und die Niagarafälle sein. 

„Am schönsten ist es aber ,the american way of life’ in den Gastfamilien mit zu bekommen“, erzählt Manuela Kuttenkeuler, auch sie war bei den vergangenen Begegnungen zu Gast in Englewood. Marion Dirks, Bürgermeisterin und Vorsitzende des Sister-City-Clubs, organisiert die Begegnung mit. Sie steht im Kontakt zur amerikanischen Kleinstadt und wird die beim Treffen vorgeschlagenen Termine abstimmen. Angepeilt wird für die Tour derzeit der Herbst 2020. Voraussichtlich soll die Begegnung in den ersten zwei Wochen des Septembers oder des Oktobers stattfinden. 

Für den gesamten Aufenthalt inklusive des Programms sollten Interessierte circa 2 500 Euro an Kosten einplanen. Voraussetzungen für die Teilnahme sind außerdem ein Reisepass, ein Touristenvisum und ein Mindestalter von 18 Jahren. „Man muss auch kein perfektes Englisch sprechen“, ergänzt Dirks. Zum nächsten Treffen am 8. Oktober, um 19 Uhr im Billerbecker Bahnhof, sind erneut alle eingeladen, die gerne an den Begegnungswochen teilnehmen möchten. Zusätzlich heißt der Sister-City-Club gerne alle Interessierten als Clubmitglieder willkommen. 

Zudem können sich an dem USA-Besuch Interessierte bei Fragen telefonisch an Ludger Roling wenden unter Tel. (02543 1698).

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