Besuch der Bürgermeisterin in lettischer Partnerstadt Iecava 

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Bürgermeisterin Marion Dirks verabschiedet sich von der Partnerschule der Gebrüder-Eichenwald Schule in Iecava, die aufgrund von fehlenden Sanierungsmaßnahmen schließen wird.

Seit knapp zwei Jahren verbindet die lettische Kleinstadt Iecava und die Stadt Billerbeck eine Städtepartnerschaft. Aufgrund eines Folklore Festivals in Iecava reiste Bürgermeisterin Marion Dirks in die Kleinstadt. 

1500 Jungen und Mädchen, alles Mitglieder von Folklore-Tanzgruppen aus ganz Lettland waren in Iecava zu Gast, um ein dreitägiges Festival zu feiern. Aus diesem Anlass hatte die lettische Stadt Vertreter aus ihren beiden Partnerstädten Töreboda in Schweden und Billerbeck eingeladen. 

Bürgermeisterin Marion Dirks nahm die Einladung an und traf in Iecava den Bürgermeister Aivars Maceks, den Verwaltungsdirektor Matrins Veinbergs sowie Mitglieder des Rates und Mitarbeiter der Verwaltung. Auch der ehemalige Bürgermeister Janis Pelsis, der für die Partnerschaft verantwortlich ist, war dabei. 

Die Besucher aus Billerbeck waren auch zu Gast in der Partnerschule der Geschwister-Eichenwaldschule, die jetzt zum Sommer aufgelöst wird. Diese kleine Grundschule (Klassen 1 bis 9) war in einem ehemaligen Gutshaus untergebracht, das nicht mehr für Schulzwecke saniert werden kann. Die verbleibenden Schülerinnen und Schüler besuchen nach der Sommerpause andere Schulen. Iecava verfügt über eine weitere Grundschule, an der allerdings kein Deutsch unterrichtet wird. Doch die Partnerschaft einer Schule aus Billerbeck mit einer Schule aus Lettland kann mithilfe des Engagements einer Mittelschule in Iecava (Kl. 1-12) fortgeführt werden. 

Die Gastgeber zeigten ihren Besucherinnen Teile ihrer Infrastruktur. Unter anderem die größere Grundschule sowie das Sozialzentrum, in dem die Sozialen Dienste untergebracht sind , aber auch stundenweise Familienärzte und Fachärzte Sprechstunden abhalten. Natürlich standen auch Besuche von Festivalveranstaltungen auf dem Programm, die deutlich zeigten, wie verankert die Folklore in der lettischen Gesellschaft ist. Das zeigte auch ein Besuch in Rigas Nationalbibliothek, in der ein Schrank mit allen aufgeschriebenen Volksweisen als besonderer nationaler Schatz gehütet wird.

Bürgermeisterin Marion Dirks besucht das Folklore Festival in Iecava, bei dem mehr als 1500 Jungen und Mädchen auftreten.

Auf Wunsch der Gäste aus Billerbeck stand auch eine Besichtigung des Rathauses auf dem Programm. Hier waren vor allem die digitalen Arbeitsplätze interessant. In Iecava wird schon lange mit digitalen Dokumentenmanagementsystemen gearbeitet. Für die dafür notwendige Infrastruktur war von Seiten des Staates früh gesorgt worden. Diesmal statteten die Gäste aus Billerbeck und aus Schweden auch dem Mittelzentrum, der 60.000-Einwohner-Stadt Jelgava einen Besuch ab. 

Bürgermeisterin Marion Dirks sprach für das nächste Jahr bereits eine Gegeneinladung aus. Im Mittelpunkt sollen dann Firmenbesuche stehen.

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