Reine Luft

Raumklima verbessern: Diese Zimmerpflanzen machen teure Geräte überflüssig

Wenn das Raumklima nicht stimmt, stellen Luftbefeuchter oft eine Lösung dar. Dabei können auch Zimmerpflanzen für eine bessere und vor allem reinere Luft sorgen.

  • Ein gutes Raumklima ist wichtig für jedes Zuhause.
  • Es muss aber nicht unbedingt ein Luftbefeuchter sein - Zimmerpflanzen sorgen auch für ein verbessertes Raumklima.
  • Einige Zimmerpflanzen reinigen die Luft sogar von Schadstoffen.

Das Lüften der Wohnung gestaltet sich nicht immer als einfach, wenn man Vollzeit arbeitet und tagsüber nicht nach Hause kommt. Aber auch im Winter oder an kalten Tagen wird nur ungern das Fenster geöffnet. Wie lässt sich trotzdem das Raumklima verbessern? Schließlich sammelt sich in ungelüfteten Räumen viel Kohlenstoffdioxid und Schadstoffe aus Möbeln, Teppichen oder Reinigungsmitteln liegen in der Luft. Das Stichwort lautet hier: Zimmerpflanzen.

Verbessertes Raumklima mit Aloe Vera

Sie müssen sich auch keine Sorgen machen, dass Sie mit Zimmerpflanzen im Haus noch mehr Arbeit haben. Es gibt ziemlich pflegeleichte Pflanzen, die Ihr Raumklima verbessern können: Dazu gehört allen voran Aloe Vera. Die Aloe-Vera-Pflanze ist robust und liebt es an warmen, sonnigen Orten. Deshalb ist sie an einem Fenster an der Südseite am besten aufgehoben. Die Pflanze, die für ihre entzündungshemmenden Gels bekannt ist, absorbiert Formaldehyde und bindet Staub und Keime aus der Luft.

Leichteres Einschlafen mit Areca Palme

Sie leiden häufig an Erkältungen? Dann kann die Areca Palme Ihnen dabei helfen, nachts endlich wieder gut durchzuschnaufen. Die Pflanze erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum, wodurch ein tiefes Durchatmen leichter fällt und Sie zudem einfacher einschlafen können. Obendrein neutralisiert die Areca Palme Formaldehyd aus der Luft und baut Xylole und Toloul ab. Welche Zimmerpflanzen sich perfekt fürs Schlafzimmer eignen*, berichtet 24garten.de*.

Bogenhanf: Die Zimmerpflanze für ein gutes Raumklima

Besonders für die Raumluft im Schlafzimmer eignet sich der pflegeleichte Bogenhanf, der dann nachts Kohlenstoffdioxid aufnimmt. Er steht gerne an hellen, warmen Orten, deshalb eignet sich auch hier das Fensterbrett gut. Was das Gießen angeht, können Sie gerne etwas sparsam sein, da der Bogenhanf es eher trocken mag.

Luftbefeuchter für gutes Raumklima

Im Winter sinkt durch das Heizen die relative Luftfeuchtigkeit in Innenräumen. Neben Zimmerpflanzen, kann auch ein Luftbefeuchter (werblicher Link) helfen. Hier müssen Sie aber regelmäßig für die Instandhaltung sorgen, damit der Luftentfeuchter selbst nicht zur Quelle von Mikroorganismen wird.

Besseres Raumklima: Efeu als Schadstoff-Killer

Efeu macht sich nicht nur an der Hauswand gut, sondern auch als Accessoire für den Wohnraum. Aber noch besser: Die Pflanze filtert bis zu 94 Prozent der Schadstoffe aus der Luft, wie eine NASA-Studie festgestellt hat. Sogar Schimmelsporen zieht Efeu zu 80 Prozent aus der Luft.

Drachenbaum reinigt die Luft und verbessert das Klima

Der Drachenbaum ähnelt in seinem Aussehen ein wenig einer kleinen Palme und deshalb sehr beliebt für daheim. Die Luft reinigt er für Sie von Formaldehyden und anderen Schadstoffen und verbessert somit das Raumklima. Aber Vorsicht: Der Drachenbaum ist als giftig einzustufen, wenn auch nur leicht. Gesunde Erwachsene müssen zwar mit keinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen beim Verzehr rechnen - was in der Regel sowieso nicht vorkommt -, doch bei Kindern, Allergikern oder Haustieren im Haushalt sollten Sie vielleicht doch lieber eine andere Zimmerpflanze wählen. Welche Zimmerpflanzen als giftig gelten und welche nicht, lesen Sie auf 24garten.de* nach.

Auch interessant: Pflanzen überwintern: Diese Blumen sollten Sie ins Haus holen.

Zimmerpflanze: So verbessert das Einblatt die Luft Zuhause

Besonders gut für das Raumklima ist auch das Einblatt: Es absorbiert Benzol, Formaldehyd, Trichlorethen, Xylolen, Tuloul und Ammoniak - damit ist es einer der fleißigsten Luftverbesserer. Direkte Sonne mag es nicht, deshalb sollten Sie einen halbschattigen Ort wählen. Ansonsten ist das Einblatt recht pflegeleicht. Nur Katzen und Hunde sollten Sie davon fernhalten.

Auch Schwertfarne verbessern die Raumluft

Die Nephrolepis exaltata, eine Sorte der Schwertfarne, absorbiert ebenfalls Formaldehyd sowie Xylole und Tuloul aus der Luft. Sie verträgt allerdings kein direktes Sonnenlicht, braucht aber eine hohe Luftfeuchtigkeit. Deshalb eignet sich das Bad besonders gut, um die Nephrolepis exaltata dort zu platzieren. *24garten.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
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