Frühjahrsputz

Putzen mit natürlichen Hausmitteln: Diese Mittel sollten Sie unbedingt ausprobieren

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Der Frühjahrsputz steht vor der Tür. Sie können ihn ganze einfach mit Hausmitteln bewältigen.

Langsam wird es Zeit, in die Puschen zu kommen und mit dem Frühjahrsputz loszulegen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Haushalt mit Hausmitteln auf Hochglanz bringen.

  • Der alljährliche Frühjahrsputz steht an.
  • Für das Großreinemachen braucht es aber keine chemischen Reiniger.
  • Hausmittel erweisen Ihnen beim Putzen einen Bärendienst.

Wacker hält sich der Trugschluss: Wirklich sauber wird es nur mit Chemiekeulen. Also decken wir uns vor dem jährlichen Großputz mit den neuesten Reinigern ein. Doch brauchen wir diese für unseren Hausputz wirklich? "Nein!", sagt Reinigungsexpertin Roxanna Pelka vom Online-Portal Helpling. Sie kennt natürliche Hausmittel, mit denen das Putzen mindestens genauso gut gelingt - und die Sie unbedingt einmal ausprobieren sollten:

Mit Alkohol und Zeitungspapier die Fenster putzen

Für 70 Prozent der Deutschen stehen die Fenster beim Frühjahrsputz* an erster Stelle. Wie selbstverständlich greifen wir dabei zum Glasreiniger. Doch es geht auch ohne: Groben Schmutz entfernen Sie genauso gut mit klarem Wasser. Geben Sie zum Nachpolieren einen Schuss Alkohol oder Spiritus in einen weiteren Eimer mit klarem Wasser. Der Alkohol sorgt dafür, dass das Wasser schneller verdunstet, wodurch keine Kalkablagerungen - auch bekannt als Schlieren - zurückbleiben. Nehmen Sie altes Zeitungspapier zum Nachpolieren. Es nimmt Wasser besonders gut auf. Und: Sie geben dem Altpapier einen zweiten Nutzen.

Zitrone zum Edelstahl reinigen

Zum Frühjahrsputz soll es auch den hartnäckigen Wasserflecken auf Wasserhahn, Duschkopf und Co.* an den Kragen gehen. Die Alternative zu beißender Chemie: Zitronensäure*. Wasserflecken sind nämlich nichts anderes als Kalkrückstände. Reiben Sie mit einer aufgeschnittenen Zitrone über Wasserhahn, Duschkopf und Co. und spülen Sie alles mit Wasser ab. Achtung: Vergessen Sie nicht das Nachtrocknen - das vermeidet, dass sich neue Wasserflecken bilden.

(Nur) mit Wasser den Boden wischen

Bodenreiniger verwenden wir häufig viel zu überdosiert. Die Folge sind seifige Schlieren auf dem glänzenden Parkett. Wenn Sie auf den Sommerfrische-Geruch verzichten können, reicht auch pures Wasser zum Wischen. Haben Sie Tiere oder Kleinkinder in Ihrer Wohnung, können Sie einen Tropfen Essig in das Wasser geben - dieser wirkt desinfizierend und geruchsneutralisierend. Achten Sie bei Echtholzböden zudem darauf, dass Ihr Wischmopp nur nebelfeucht ist. Ansonsten können die Böden aufquellen.

Backpulver und Essig - So werden Fliesen sauber

Fassen Sie einmal über Ihre Fliesen* im Bad. Denn, auch wenn der Schmutz auf den Fliesen nicht immer sichtbar ist, befinden sich Rückstände von Haarspray, Seife und anderen Kosmetika auf der Oberfläche. Wenige Tropfen Essig auf einem feuchten Tuch und etwas Muskelkraft reichen, um die Rückstände zu lösen. Für die Fugen: Vermischen Sie ein Päckchen Backpulver mit Wasser, sodass eine streichfähige Masse entsteht. Tragen Sie diese auf die Fugen auf und lassen es eine Stunde einwirken. Anschließend mit klarem Wasser abwischen.

Wasser und Zitrone: Damit säubern Sie im Nu die Mikrowelle

Wagen Sie einen genauen Blick ins Innere Ihrer Mikrowelle*. Und? Schon einige Essensreste in den hintersten Ecken entdeckt? Der Trick schlechthin: Stellen Sie ein Glas Wasser vermischt mit dem Saft einer Zitrone für fünf Minuten auf höchster Stufe in die Mikrowelle. Das Zitronenwasser verdampft und die Säure weicht Fettablagerungen und Schmutz auf. Anschließend lediglich mit einem feuchten Tuch nachwischen und hartnäckige Verschmutzungen lösen sich wie von Zauberhand.

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Salz und Kupfertuch, um den Backofen zu entkrusten

Krusten, Eingebranntes, Fett: Die Ofenreinigung scheint unmöglich - ist sie aber nicht: Streuen Sie großzügig Salz auf die Verkrustungen und erhitzen den Ofen auf 50 Grad. Anschließend können Sie ihn mit einem feuchten Baumwolltuch auswischen. Ein weiterer Tipp: Benutzen Sie ein Kupfertuch zur Entfernung von Eingebranntem. Es schmirgelt Schmutz weg, hinterlässt aber keine Kratzer, da das Kupfer weicher als die Beschichtung des Ofens ist. Zudem können Sie es einfach in der Maschine waschen und es somit mehrmals verwenden.

Video: Ohne Chemie - so einfach entfernen Sie Urinstein aus der Toilette

Mit Gallseife die Abzugshaube entfetten

Verabschieden Sie sich ein für alle Mal vom Fettfilm auf Ihrer Abzugshaube - und das ohne hartnäckige Chemiekeulen. Geben Sie ein paar Tropfen Gallseife* auf einen feuchten Schwamm und erzeugen Sie Schaum, indem Sie den Schwamm kurz zusammendrücken. Verteilen Sie diesen großzügig auf dem Edelstahl der Abzugshaube und lassen ihn eine Stunde einwirken. Da die Seife die Fettmoleküle aufspaltet, können Sie die Ablagerungen später leicht mit einem feuchten Tuch entfernen. Danach alles trocken nachpolieren.

Natron, um Gardinen zu weißen

Zu einem strahlenden Zuhause gehören zweifelsohne weiße Gardinen*. Natron*, auch bekannt als Backpulver, ist hier die beste Allzweckwaffe. Geben Sie pro Gardine ein Päckchen davon in eine Schüssel mit kaltem Wasser und lassen die Vorhänge über Nacht darin einweichen. Anschließend im Schonwaschprogramm mit geringer Schleuderzahl waschen. Der Trick schlechthin: Hängen Sie die Gardinen noch feucht auf, das erspart Ihnen das Bügeln des feinen Stoffes.

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Quelle: Helpling.de

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