Nicht exakt geschnitten

Nur wenige Akku-Rasenmäher überzeugen Warentester

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An die Schnittqualität von Benzin- und Elektromähern reichen Akku-Rasenmäher noch nicht heran. Zu diesem Ergebnis kommt Stiftung Warentest. Foto: Nestor Bachmann/dpa-tmn

Akkubetriebene Rasenmäher versprechen mehr Bewegungsfreiheit. Doch eine Stichprobe von Markengeräten zeigt: Noch können viele der Geräte nicht überzeugen - weil sie einfach nicht so gut mähen wie herkömmliche Modelle.

Berlin (dpa/tmn) - Bei Gartengeräten setzt die Branche immer öfter auf Akkubetrieb. Dieser hat ja auch einen entscheidenden Vorteil: Man bewegt sich einfacher. Allerdings sind die Geräte noch nicht soweit, wie die Hersteller gerne behaupten.

Denn nach einer Stichprobe von elf akkubetriebenen Rasenmähern durch die Stiftung Warentest kamen die Prüfer zu folgendem Urteil: "Akku-Rasenmäher wollen Benzin- und Elektromähern den Rang ablaufen. Das gelingt nur zwei Modellen gut." Immerhin: Im Einzelprüfpunkt Akku-Haltbarkeit erzielten die meisten Geräte die Note "sehr gut" oder "gut".

Insgesamt erzielten das Modell GE-CM 43 Li M von Einhell (2,3) und der Mäher 40-Accu von Sabo (2,4) als einzige die Note "gut". Stihls RMN 448 TC (2,7), Stigas Combi 43 AE (3,0), der D40LM41 von Duramaxx (3,1), der G40LM41 von Greenworks (3,1) und der PD60LM46SPK4 von Powerworks (3,5) schafften immerhin noch die Note "befriedigend".

Einmal "ausreichend" und zweimal "mangelhaft" vergaben die Prüfer darüber hinaus. Ein weiteres Produkt benoteten sie gar nicht, da die Prüfmethodik für dieses Gerät keine in die Praxis übertragbaren Ergebnisse lieferte, heißt es in der Zeitschrift "test" (Ausgabe 4/2019).

Geprüft wurde die Akkulaufzeit, aber auch ob die Gräser exakt geschnitten und gut eingesammelt werden. Mäher mit etwas mehr Breite, die daher über einen extra Radantrieb verfügen, haben insgesamt weniger Mühe bei nassem und hohem Gras.

Test

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