Zettel

Anwohner wütend wegen "Köter" der Nachbarn: "Wenn ihr schon so faul seid ..."

In Berlin echauffiert sich ein Anwohner über seine Nachbarn. Die sind seiner Meinung nach etwas faul, was den eigenen Hund betrifft. Seinen Ärger macht er öffentlich.

  • Ein Berliner ist genervt von seinen "faulen" Nachbarn.
  • Diese kümmern sich seiner Meinung nach nicht richtig um ihren Hund.
  • Nun reagiert er sich öffentlich in einem Aushang ab.

In Berlin scheint sich eine kleine Nachbarschaftskrise anzubahnen. Ein Zettel, der wohl in einem Mietshaus entdeckt wurde, offenbart, dass ein Anwohner mit seinen Nachbarn nicht sonderlich zufrieden ist. Bei ihnen handelt es sich nämlich um Hundebesitzer, die ihrem Vierbeiner allem Anschein nach nicht genügend Freiraum für die Notdurft bieten. In seiner Zettelnachricht echauffiert sich der Bewohner nun darüber.

Anwohner unzufrieden mit Hundehaltung der Nachbarn: "Hat euch niemand gesagt..."

"Ich find's toll, dass ihr euch gefunden habt. Euer zweibeiniger Freund und ihr. Wirklich!", leitet der Anwohner seine Nachricht an die "geliebten Nachbarn" ein - und kommt dann gleich zur Sache: "Aber: Hat euch denn niemand gesagt, dass die Viecher kacken müssen? Nachts, wenn es kalt ist. Und natürlich regnet. Klar, das ist voll ätzend. Aber muss man deswegen den Köter hier in den Hof kacken lassen? Was ist denn mit euch und eurer Kinderstube los? Alles scheißegal, mir doch egal?!? Alle drei Tage flieg ich über bzw. tret' ich in so eine Tretmine hier im Hof  (und wahrscheinlich nicht nur ich)."

Seinem Leid überdrüssig gibt er den Nachbarn ein paar praktische Tipps an die Hand: "Also bitte (!), wenn ihr schon so faul seid und eurem Köter die paar Schritte in den Park oder wenigstens ums Eck nicht gönnt, dann macht hier die Sch***e wenigstens weg! (Überall anders natürlich auch!)" meint er zu guter Letzt und wünscht allen eine "gute Nachbarschaft".

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Zettel-Aushang in Berlin: Nutzer reagieren irritiert auf Wutausbruch

Der Zettel-Aushang des wütenden Anwohners wurde auf dem Instagram-Account "notesofberlin" geteilt. Dorthin finden zahlreiche kuriose Nachrichten, die sich Mieter in Berlin gegenseitig zukommen lassen, ihren Weg.

Der Anwohner mit Abneigung gegen Hundekot macht sich bei den Nutzern allerdings nicht besonders beliebt. Zwar verstehen sie seinen Ärger, doch "Köter sagt man aber trotzdem nicht", meint eine Person. Ein anderer User meint: "Fängt nett an und wird dann immer aggressiver."

Was aber für viel mehr Irritation sorgt, ist ein Fehler, der dem Autoren unterlaufen ist. Viele wundern sich über die Bezeichnung eines Hundes als "Zweibeiner". "Zweibeiniger Freund? Nicht eher Vierbeiniger?" Oder: "Ein Hund hat doch vier Beine oder hab ich was überlesen?", heißt es da. Sowohl Autor als auch Adressaten haben also offensichtlich Verbesserungsbedarf.

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Rubriklistenbild: © dpa/Britta Pedersen

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