Für den Klimaschutz in die Pedale treten

Teilnehmer des „Stadtradelns“ ausgezeichnet

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Mitglieder der erfolgreichsten Teams und die erfolgreichsten Einzelpersonen sowie der „Stadtradeln-Star“ Janette Bätz (dritte Person von rechts) mit Vertretern der Stadt.

Dülmen. Vom 1. Mai bis 21. Mai sind zahlreiche Radfahrbegeisterte aus dem Kreis Coesfeld im Rahmen des jährlichen „Stadtradelns“ für den Klimaschutz in die Pedale getreten. Die Kampagne will zum Fahrradfahren motivieren – schließlich ist das Radeln klimafreundlich und gesund.

Viele Dülmener haben dieses Angebot angenommen: 43 Teams und insgesamt 384 registrierte Teilnehmer legten zusammen 61 546 Kilometer zurück. Während sie streckenmäßig gemeinsam 1,54 Mal um den Äquator radelten, konnten um die neun Tonnen CO² vermieden werden. „Unternehmen, Freundes- und Familienkreise und sogar eine Schulklasse waren als kleinere oder größere Teams vertreten“, so Markus Mönter vom Verwaltungsvorstand in Dülmen.

Die Teams und Teilnehmer, die in den drei Wochen die meisten Kilometer mit dem Fahrrad gefahren sind, wurden durch Präsente und eine Urkunde geehrt. Eine ganz besondere Ehrung bekam der diesjährige „Stadtradeln-Star“ aus Dülmen: Janette Bätz aus dem Team Friedensfreunde. Autoschlüssel abgegeben, sich auf das Fahrrad gesetzt und schon hat die überzeugte Radfahrerin ganze 21 Tage auf ihr Auto verzichtet. „Vermisst habe ich das Autofahren nicht. Ich hoffe, ich kann vielen ,Auto-fixierten‘ Leuten zeigen, dass das Fahrrad eine gute Alternative ist.“, so Bätz.

Eine Dokumentation ihrer autofreien Zeit, die Platzierungen, sowie weitere Infos finden Interessierte auf www.stadtradeln.de/duelmen. Um für die Sicherheit aller Radler im Verkehr zu sorgen, machte Anja Althoff auf die Kampagne „Liebe braucht Abstand“ aufmerksam. „Egal ob Auto- oder Radfahrer: Das Einhalten der Verkehrsregeln, Solidarität, Rücksichtnahme, Verantwortung und Gleichberechtigung machen ein gutes Verkehrsverhalten aus“, stellt die Radfahrbeauftragte fest.

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